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Dragonforce - Reaching Into InfinityDragonforce - Reaching Into Infinity
(earMUSIC/Edel)

 

Dragonforce haben auf ihrem siebten Album einen neuen Drummer namens Gee Anzalone, stammend aus Italien, am Start. Soweit alle Neuerungen und sonst alles beim Alten? Nein, nicht wirklich. Zwar ist der Großteil der Songzutaten bekannt: Ultraschnellen Powermetal mit leicht an PC-Games erinnernde Keyboards und extremen Gitarrensoli ("Judgement Day"), Midtempo Songs mit melodiösen Refrains ("Ashes Of The Dawn", "Midnight Madness") oder eben eine Quotenballade ("Silence"), doch es gibt auch ungewöhnliches.
Da wäre auf jeden Fall "War!", der in den Strophen einen bisher für die Multi-Kulti-Truppe einen bisher noch nicht da gewesenen Härtegrad präsentiert und schon ins thrashige abrutscht. Kommt hammergeil rüber.
Und wir hätten noch den über 11 Minuten langen Song "At The Edge Of The World", der für Dragonforce Verhältnisse zunächst sehr ruhig, aber nicht balladesk rüber kommt, eben episch, bevor dann im hinteren Drittel Doublebass Drums mit Growlgesang dominieren, eher der Track wieder zurück zum eingängigen Refrain kommt.
Diese zwei Ausreißer machen das Album im Gesamten dann auch zu etwas Besonderem, denn auch wenn der Rest mal ok, mal richtig gut gelungen rüber kommt, wurde es doch Zeit, dem Sound nach der ganzen Zeit mal etwas Neues hinzuzufügen. Das ist der Band auf jeden Fall gelungen. Ebenfalls fällt Sänger Marc auf, gewinnt man doch den Eindruck, er habe sich ein gutes Stück weiterentwickelt und kann facettenreicher seine Stimme einsetzen (nicht nur auf die härteren Passagen bezogen).
Ein gutes Album mit ein paar verzichtbaren Nummern, ein paar klasse Stücken und guten Neuerungen, auf jeden Fall keine Enttäuschung für Dragonforce Fans.

 

(Röbin)

 

http://www.dragonforce.com/


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