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Mayhem -Daemon

(Century Media)

 

Mayhem müssen wirklich niemandem mehr was beweisen und genauso klingen sie auf „Daemon“ auch weitestgehend. Entkrampft, freigespielt, nicht so sehr auf Seltsam getrimmt und melodischer als je zuvor. Ja, die Norweger hauen teilweise Melodiebögen raus, dass man fast meinen könnte es wären Schweden. Hört euch nur mal das schweinegeile „Bad blood“ an – ultraeingängig, mit einem Bein in Dark Funeral/Ragnarök-Gefilden, trotz schwerem Midtempo zwischendurch und einer deutlich abgründigeren zweiten Halbzeit. Ähnlich zweigespalten ist im Grunde das ganze Album. Die Basisriffs sind oft überraschend straight ("Falsified and hatred, Junge Junge!), im weiteren Verlauf werden die Tracks dann undurchsichtiger und fordernder woran auch Zeremonienmeister Attila mit seinem schrulligen Gezeter(und diversen Wtf-Momenten) seinen Anteil hat.

 

Persönlich mag ich seine Vocals immer noch nicht besonders, aber sie passen diesmal gut zu den Songs und addieren Ihnen ein verstörendes Element hinzu. Ohne ihn würden Mayhem zumindest bei den zugänglichen Songs (gibt natürlich auch andere)  fast zu normal klingen, zumal auch die gute Produktion (sogar Bass gibt's!) nicht so fernab von allem ist wie bei „Esoteric warfare“.  Letztendlich ist der Freak-Faktor aber egal, denn Mayhem haben ein paar richtig tolle Stücke am Start. „Bad blood“ hatte ich ja schon erwähnt, das abermals, sehr melodische Überschallbrett „Worthless abominations destroyed“ und sicher auch das schräg bretternde „,Of worms and ruins“ macht beim Hören definitiv Spaß, im Gegensatz zu früheren Mayhem Werken fehlt mir hier allerding so ein wenig die künstlerische Vision.  Aber irgendwas ist ja immer.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/mayhemofficial


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