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ToxikDeath_SepulchralDemons.jpgTöxik Death – Sepulchral Demons

High Roller Records

 

Im Black-Thrash gibt es zwar seit Jahren ein konstantes Grundrauschen, aber keine Band konnte bisher über einen längeren Zeitraum mit mehreren Releases von sich reden machen. Vieles in diesem Bereich hat einen Nebenprojekt-Charakter, der alle paar Jahre mal was aufnimmt, aber nie konsequent an der Band arbeitet. TÖXIK DEATH aus Norwegen werden da vermutlich auch keine Bäume ausreißen. Die Band ist seit Anfang der 2000er aktiv und taucht jetzt das zweite Mal in den Veröffentlichungslisten auf. „Sepulchral Demons“ bietet gute Kost, es fehlt aber an Chaos und/oder Wahnsinn, was die Chose richtig interessant machen könnte. Die Gitarrenarbeit ist sehr tight und schielt öfter ins klassische (teutonische) Thrash Riffing, als dass man stur auf der Black/Thrash-Schiene reitet. Auf dieser Seite ist also alles in Ordnung. Das eigentliche Manko ist leider Schreihals Henning Haugland, der mit seinem recht eintönigen Gebelle der Musik keinen Gefallen tut. Ansonsten wird genretypisch größtenteils mit Bleifuß nach vorne geballert, mit Ausnahme des über 7-Minütigen „Morbid Divination“, in dem der Fuß für längere Zeit vom Gas genommen wird. „Sepulchral Demons“ ist zwar schon ein kurzweilliges Vergnügen, hätte aber mit besseren Vocals noch zulegen können. „Sadistic Sorcery“ und vor allem das tierisch schnelle „Undead Vengeance“ brettern mächtig nach vorne, über die gesamte Länge ist aber noch Luft nach oben. Ok, aber noch ausbaufähig.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/ToxikDeath

 


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