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Darkness_overandout.jpgDarkness – Over And Out

Massacre Records

 

Kein Jahr ohne eine neue Veröffentlichung von DARKNESS. Schon in den 80ern waren die Essener sehr veröffentlichungsfreudig und das sind sie in ihrem dritten Frühling immer noch. Die EP „Over and Out“ bringt es immerhin auf sieben Songs und stolze 31 Minuten. Erst mal hauen DARKNESS drei neue Songs raus. Mit „Every Time you Curse me“ und „Over and Out“ gibt es zwei starke Thrash-Granaten zu hören und auch das im Mid-Tempo liegende „Dawn of the Dumb“ macht Laune. Beeindruckend tight, sowie eine ganze Ecke schneller als im Original heruntergezockt, ist die Live Version von „Tinkerbell Must Die“, die in Osaka aufgenommen wurde. Der neu aufgenommene Demo-Klassiker „Armageddon“ brettert ebenfalls alles nieder, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ein weiterer Bandklassiker wurde in eine komplett anderes Gewand gepackt. „Faded Pictures“ vom ersten Album gibt es jetzt in einer unplugged Version zu hören, bei der laut Info alle ehemaligen Bandmitglieder (natürlich mit Ausnahme der Verstorbenen) beteiligt waren. Der Song wurde echt toll umarrangiert, etwas mehr „Gesang“ hätte der Song aber locker hergegeben. Fronter Lee hat zwar eine herrlich rotzige Thrash-Röhre, hier wäre Gitarrist Arnd aber vielleicht die bessere Wahl gewesen, wie er auf seinem Sankt Velten Projekt ja bewiesen hat. Vielleicht sollte das aber auch genauso klingen. Bleibt noch die Coverversion von Skid Rows „Slave to the Grind“, die sehr nahe am Original ist und spielerisch gut umgesetzt wurde. Allerdings wurde von Fronter Lee hier ebenfalls jede Melodie ignoriert, also eher suboptimal gelöst. Von diesen  kleinen Mängeln abgesehen, ist „Over And Out“ ein schmackhafter Appetithappen für die anstehende Isolation während der kalten Monate.

 

(Schnuller)

 

http://www.darkness-thrash.de/

 


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