Rock Hard Festival 2008
09. - 11.05.2008 Amphitheater/Gelsenkirchen
[MOONSORROW]
Das Rock Hard Festival ging in diesem Jahr ohne Probleme über die Bühne und war nahezu ausverkauft! Selbst die ärgerliche Absage von Celtic Frost (die sich auflösten und somit nach 2006 schon das zweite Mal fehlten!) konnte verschmerzt werden und Testament sprangen gerne ein. Torsten & Arno reisten am Samstag an, zum Glück war unser Fotomaniac Sascha schon freitags vor Ort und kann somit ein paar kleinere Kommentare zum ersten Festivaltag (der genauso heiß und sonnig war wie das ganze Wochenende) beisteuern ...
Freitag, 9.5.2008

STORMWARRIOR
Die Hamburger haben für uns ganz nett das Festival eingeläutet. Geradliniger teutonischer Heavy Metal, wie er am Mittag zu ein paar kühlen Bierchen ganz gut schmeckt.

LAKE OF TEARS
Von den schwedischen Lake Of Tears kenne ich nur die 97er Scheibe "A Crimson Cosmos", die mir gut gefällt, auch wenn der Gothic Metal vielleicht nicht allzu anspruchsvoll ist. Auch wenn zu der Musik der Jungs statt der Mittagssonne ein paar Scheinwerfer besser gepasst hätten, fand ich den Gig recht gelungen. Und obwohl Freitagmittag noch längst nicht alle Festivaljünger eingetrudelt waren, war es vor der Bühne schon recht voll.
Y&T
Den alten Recken von Y&T, die jetzt auch schon seit über 3 Jahrzehnten die Bühnen unsicher machen, sah man ihren Spaß auf der Bühne gleich an. Deutlich bewegungsfreudiger als die meisten "jungen" Bands rockten sich die Jungs durch ihren Set. Bassist Phil Kennemore post wie ein ganz Junger und Sänger/ Gitarrist Dave Meniketti steht im in nichts nach! "Meanstreak" hat mir z.B. richtig geil gefallen. Schön, dass bei diesem Festival auch eine Hardrock-Band wie Y&T zum Zug kommt, die das gesamte Programm etwas auflockert.

DIE APOKALYPTISCHEN REITER
Von den "Reitern" habe ich nur die letzten Songs gesehen, weil ich mich am Zeltplatz etwas erholt hatte. Aber der Blick auf das Geschehen vom Amphitheater oben war wirklich überwältigend, denn von dort betrachtet war es eine einzelne Party! Oder wo sonst gibt es Crowd-Surfing im mitgebrachten Gummiboot? Die Stimmung war wirklich der Hammer und ich musste mich ärgern, so viel verpasst zu haben. Passiert mir das nächste Mal nicht mehr!

TESTAMENT
Sind Testament der würdige Headliner für den ersten Abend? So richtig klasse habe ich die Jungs bisher leider noch nie erlebt. Und um's vorweg zu nehmen: Auch heute gibt es nur einen netten Gig, der Magie vermissen lässt. Alex Skolnik war nicht mit dabei, weil dieser wohl eine kleine US Tour am Laufen hatte. Ich denke, dass man ihn schmerzlich vermisst hat, denn gerade seine Solos haben die ersten Scheiben erst so richtig veredelt, oder? An der Setlist gab es absolut nichts zu rütteln - schließlich wurden die Thrash-Klassiker der ersten beiden Scheiben besonders stark bedacht mit "Over The Wall", "Into The Pit", "New Order", "Alone In The Dark" oder "Disciples Of The Watch"! Woran liegt es, dass die Jungs um den absolut sympathischen Chuck Billy mit solchen Songs mich nicht so richtig mitreißen kann? Ich kann es irgendwie nicht so richtig verstehen. Und im Vergleich mit den anderen Festival-Thrasher/ Speedlern Exodus und Exciter haben Testament eindeutig den Kürzeren gezogen!
(Sascha)

Samstag, 10.5.2008
Verkehrsstau, Hotelsuche und ähnliches verhinderten leider ein pünktliches Erscheinen, so dass wir über THE SORROW, MOONSORROW und HELSTAR nichts schreiben können - soll aber alles recht cool gewesen sein!
ENSLAVED
Die Norweger Enslaved spielten ihre Black Metal Pagan Show gerade als wir das Gelände betraten. Mehr als ein paar kurze Eindrücke konnten wir uns leider nicht holen. Aber es kam das Gefühl auf das trotz des Tageslichtes eine gute Atmosphäre herrschte und die Banger vor der Bühne den düsteren Sound Enslaveds zu würdigen wussten. (Arno)

EXCITER
Die kanadische Speed Metal Legende war einer der Bands die exklusiv auf dem Rock Hard Open Air spielten, und nicht noch auf zwanzig anderen Events. Dementsprechend freudig wurden sie von Götz angekündigt, mit dem Hinweis das Sänger Kenny Winter besonders nervös sei. Das verwundert kaum, ist es doch der erste Europagig des neuen, stämmigen Exciter Sängers. Aber Kenny hat seine Sache dann echt gut gemacht und sein Organ gleicht dem von Vorgänger Jacques Belanger ziemlich. Die Meute vor der Bühne war für die Old School Riffs von Veteran John Ricci dann auch sehr empfänglich und die ersten Moshpits wurden gesichtet. Vom neuen Album "Thrash, Speed, Burn" wurde einiges gebracht, aber die zahlreichen Klassiker der Kanadier, z.B. "Heavy Metal Maniac" oder "Long Live the Loud", waren natürlich auch zu vernehmen. Der Sound war dreckig und billig - so wie Exciter CD Produktionen klingen, Ha Ha. Hat gepasst - es scheint als hätten die Ahorn Metaller auf dem Sängerposten nun endlich den richtigen Mann so das man noch mal richtig Dampf in die Kessel der MS Exciter kommt - und wenn Mr. Ricci weiterhin so herrlich auf Knien die Gitarre hochhält, dann wissen wir das es noch richtige Kultbands gibt! Geiler Gig! (Arno)

AMORPHIS
Den Beweis, dass man melancholische Musik auch bei strahlendem Sonnenschein klasse rüberbringen kann, haben auf diesem Festival Amorphis angetreten - und zwar ganz im Gegensatz zu ihren Kollegen von Paradise Lost, da dazu offensichtlich nicht in der Lage sind. Bei perfektem und fettem Sound schmetterte ein unglaublich energiegeladener und kraftvoller Tomi Joutsen Hymnen wie "House Of Sleep", "Silent Waters" und "Black Winter Day", die das Festivalgelände in eine magische Atmosphäre tauchten und zugleich das Publikum zum Kochen brachten. So einen Riesenhaufen Crowd-Surfer habe ich an diesem Wochenende nur bei wenigen Bands beobachtet. Bei der spitzenmäßigen Musik von Amorphis und der ansteckenden Begeisterung dieser Band auch echt kein Wunder. Ganz großes Kino! (Torsten)

EXODUS
Mit ihren letzten paar Alben konnten die SF Thrasher der ersten Stunde mächtig Punkte einfahren und sich dem jüngeren Publikum (vor allem mit der aktuellen CD "The Atrocity Exhibition") als Legende präsentieren. Ich persönlich finde die Alben mit Neuzugang Rob Dukes auch sehr fett, aber ein bisschen fehlt mir der Spirit, der Charme alter Werke. Steve "Zetro" Souza bzw. Paul Bailoff (R.I.P.) sind durch einen tätowierten Glatzkopf Hünen einfach nicht zu ersetzen. Wahrscheinlich hat Rob sogar die kraftvollere Stimme - mag sein - aber seine Ausstrahlung passt besser zu einer Metal Core Band. Nun gut - trotzdem haben die Thrash Urgesteine natürlich die Sau raus gelassen und hatten genug Klassiker an Bord ("Piranha", "A Lesson in Violence", "The Toxic Waltz", etc.) um die älteren Thrasher genauso zu begeistern wie die jüngeren Moshpit Bewohner! "War is my Shepherd" kam übrigens auch cool - ein Klassiker jüngeren Datums der gar nicht mehr wegzudenken ist. Nach dem Ausstieg seines jahrelangen Gitarren Partners Rick Hunolt, hat Gary Holt nun in Lee Altus (ex Heathen, Die Krupps) einen ebenbürtigen Ersatz gefunden mit dem er sich die Riffs zuschmeißen kann. Fazit: Auch wenn sie mir an jenem Samstagabend irgendwie nicht so in den Kram passten, muss ich doch im Nachhinein feststellen das Exodus einen verdammt heftigen Thrashgig abgerissen haben! (Arno)
IMMORTAL
Den absoluten Höhepunkt des Festivals lieferten Immortal. Zuerst mal Kompliment an das Tier, das den Soundcheck am Schlagzeug durchgeführt hat und es dabei in einer Art und Weise malträtierte, dass man fast dachte, Horgh von Immortal würde schon mal den Weltuntergang proben. Passenderweise wurde ihm die Einlage mit Applaus und Zugabe-Rufen gedankt. Nicht lange darauf betraten der Meister und sein Gefolge das Schlachtfeld. Immortal lieferten nicht nur den glasklaren, bösen und eiskalten Sound, den man von ihnen gewohnt ist, sondern machten in einer Weise Druck, dass kein Stein auf dem anderen sitzen blieb. Dabei brachten sie einen Überhammer nach dem nächsten: "The Sun No Longer Rises", "Unsilent Storms In The North Abyss", "Tyrants", "Damned In Black", "Battles In The North", "Sons Of Northern Darkness", "Withstand The Fall Of Time" oder "One By One", um von dieser göttlichen Setlist nur einige zu nennen. Das musikalische Inferno wurde durch Feuerfontänen bei "At The Heart Of Winter", eine Feuerspuckeinlage sowie ohrenbetäubende Explosionen unterstützt - einfach Wahnsinn. Dass Abbath ein echter Rock'n'Roller ist, ist ja bekannt, und so bewies er auch hier mehrfach Selbstironie, etwa wenn er zu den Typen im Publikum mit den Plüschpandas krächzte: "Nice pandas - the pandabears of northern darkness!", den Weltmeister im Posen machte oder sich wie ein Krebs seitwärts über die Bühne schob. Und zum Schluß gab es auch noch "Blashyrk". Nach dem Gig rieb ich mir ungläubig die Augen und konnte kaum fassen, was da eben zu sehen und zu hören gewesen war. Diese einmalige Show alleine war das Eintrittsgeld wert. (Torsten)

Sonntag, 11.5.2008
ENEMY OF THE SUN
Zur Mittagszeit traten die hochgelobten Newcomer Enemy of the Sun (featuring ex Grip / Despair Gitarrist Waldemar Sorychta) an um den Schlaf aus den Augen der Banger zu spielen. Mit energiegeladenem Stageacting, druckvollem Sound und einer Bassistin als Blickfang gelang das auch einigermaßen. Jedoch muss man auf die schräge Mixtur aus Metalcore, System of a Down und was weiß ich noch allem, auch abfahren können. Mir ist das ein wenig zu konfus, einen guten Gig mit ordentlicher "Weckfunktion" muss man Waldi & Co. Aber zweifelsohne attestieren. Mal schauen wie die zweite CD wird... (Arno)

SIEGES EVEN
Obwohl der komplexe und sperrige Prog von Sieges Even schon schwere Kost für einen Sonntagmittag ist, haben es die Münchner mit ihrer spektakulären musikalischen Leistung durchaus geschafft, das Publikum für sich zu gewinnen. Die Band kam symphatisch und bodenständig rüber und lieferte gut gelaunt und für jede positive Rückmeldung aus dem Publikum dankbar eine gute Show, für die sie auch entsprechend gewürdigt wurde. Den Immortal-Gig vom Vortag noch in den Knochen, wurde mir die Sache auf Dauer dann aber doch ein bisschen zu kompliziert und anstrengend. Dann doch lieber nach dem Festival in Ruhe mal ne CD antesten… (Torsten)

ASPHYX
Martin van Drunen und seine holländischen Kumpels waren gekommen um zu früher Stunde etwas Old School Death Metal in die Runde zu blasen. Dies gelang recht gut, der gute van Drunen (mittlerweile grauhaarig!) ist einfach ein klasse Death Metal Sänger (aktuell nachzuhören auf der Hail of Bullets Debut CD) und ein netter Zeitgenosse. Oldies wie "The Rack" wurden cool aufgenommen und es würde mich nicht wundern wenn Asphyx nicht nur für gelegentliche Shows, sondern auch für ein neues Album, reanimiert wurden. Schön das sie wieder da sind und geil die Idee mit "Os Abysmi Vel Daath" einen Song der aktuellen Celtic Frost Scheibe "Monotheist" zu covern, um damit den enttäuschten Fans der aufgelösten Schweizer wenigstens ein paar akustische Minuten Erinnerung zu gönnen. Daumen Hoch! (Arno)

JORN
Der eher klassische Heavy Metal/Rock mit leichten Prog-Einflüssen, den Stimmakrobat Jorn Lande - zuletzt zu hören als Gast bei den neuesten Outputs von Avantasia und Ayreon - mit seiner Band Jorn spielte, lieferte zwischen Asphyx und Napalm Death eine gut platzierte melodische Abwechslung. Soweit ich das nach den letzten drei Songs sagen kann (den Rest des Gigs musste ich dringend für Energiezufuhr und Schatten sorgen), haben Jorn bei gutem Sound einen souveränen und gut abgefeierten Auftritt hingelegt, bei dem vor allem die gesangliche Leistung von Herrn Lande hervorstach und Lust auf mehr gemacht hat. (Torsten)
NAPALM DEATH
Was nun kam kann man mit Worten kaum beschreiben. Bei sengender Hitze kamen die englischen Grind Gods auf die Bühne und entfachten ein Inferno wie man es selten sieht! Sänger Barney sprang und gestikulierte herum wie von der Tarantel gestochen. Ein unglaubliches Energielevel wurde gehalten und mit absolut tighter Präzision alte Klassiker wie "Suffer the Children" oder "Mass Appeal Madness" gebolzt! Da war wirklich keine ruhige Sekunde drin und vor der Bühne wurde im Moshpit verdammt hart gestorben. Was für ein Feuerwerk an brutaler Musik. Egal ob es nun alte "Scum" Eruptionen oder aktuelles "Smear Campaign" Material war - die Power und völlig durchgedrehte Performance zwang jeden in die Knie. Quasi ein Vernichtungsschlag am Nachmittag - mit stets kritischen, sehr guten Ansagen von Barney, der für mich in dieser Szene was politische Aussagen betrifft der versierteste Texter überhaupt ist! Das kommende Album kündigte der Hüpfkreisel übrigens mit "It´s gonna be very very fast" an - nichts Anderes haben wir erwartet. Die härteste Band des Festivals wurde gut abgefeiert und wer nach diesem Gig noch in der Lage war klar zu denken verdient meinen Respekt! Fuckin´ Brutal! (Arno)

VOLBEAT
Die Abräumer Band 2007 sorgte dafür dass verdammt viele Fans vor der Bühne eintrafen um Party zu machen. Nun, für die Verbreitung guter Stimmung und für ein Konzert voller Partylaune sind die Jungs auch wirklich tauglich, aber ansonsten muss ich mich (wie schon nach Hören der viel gelobten CD´s) fragen was denn so besonders an Volbeat sein soll? "Scream for Elvis Presley" - "Scream for Johnny Cash" und dann auch noch "Scream for Heavy Metal" - ja dann spielt ihn doch auch Leute! Nee, also mir wurde der Spaß dann zu viel und ich verzog mich in Richtung Pommesbude. Man muss den Dänen anerkennen dass sie momentan abräumen ohne Ende und sicher für so ein Festival eine Bereicherung darstellen, meine Baustelle ist dieser Michael Poulsen mit seinen Rockabillys jedoch nicht. Dann lieber die "Pandabears from Northern Darkness" - die sind wenigstens Metal! (Arno)

PARADISE LOST
Natürlich ist es für eine Band wie Paradise Lost schwierig, nach dem penetranten Gute-Laune-Lieferanten Volbeat die Bühne zu entern. Nur: Wenn man zusagt, auf so einer Position zu spielen, dann muss man auch die Professionalität mitbringen, mit einem möglicherweise etwas müden Publikum klar zu kommen. Statt dieses wieder in Schwung zu bringen, hat Nick Holmes aber alles dafür getan, jeden Funken Begeisterung im Keim zu ersticken. Offensichtlich vollkommen abgeturnt davon, dass die Masse nicht so tobte wie noch eine halbe Stunde zuvor, stapfte er über die Bühne wie ein beleidigtes kleines Kind und ging in einer Weise unmotiviert, arrogant und herablassend mit den Fans um, dass es wirklich unter aller Sau war - von der Gesangsleistung mal ganz zu schweigen. Da war auch der dicke Kredit, den man als Fan der ersten Stunde mitbringt, ganz schnell aufgebraucht. Die beiden affektiert und übermotiviert zu Werke gehenden Herren am Bass und der zweiten Gitarre andererseits wirkten wie Mietmusiker, die nicht das geringste Gespür für den inneren Gehalt der Musik mitbringen. Auch das kann es ja wohl nicht sein. Einziger Lichtblick war Greg Mackintosh, der ernsthaft in seinen Melodien aufzugehen schien, mit den Fans direkt kommunizierte und als einziger echte Begeisterung versprühte. Leider konnte das den insbesondere durch Herrn Holmes hervorgerufenen miesen Gesamteindruck, der durch den unterirdischen Sound mit zu leisem Gesang, schepperndem Bass und einer zumindest auf der linken Frontseite gar nicht hörbaren zweiten Gitarre noch schwer unterstützt wurde, ebenso wenig retten wie die starke Setlist, die neben einigem Material der sehr guten neuen Scheibe auch Klassiker wie "As I Die" oder "Gothic" umfasste. Mag ja sein, dass Paradise Lost in der Halle besser rüberkommen und sich als umjubelter Headliner wohler fühlen. Dann aber sollten sie um Festivals künftig einen großen Bogen machen. (Torsten)

Als Nächstes standen ein paar Coverversionen von der Pausenband ROKKEN an, zu er die Singer Contest Gewinner/innen geladen waren die sich im Laufe des Festivals platziert hatten. War ganz lustig ein paar Nachwuchsröhren zu hundertfach gehörten Coverstandards wie "Highway to Hell" zu hören, auch "Painkiller" mit Gesang von Exciter´s Kenny und Helstar´s James war cool. Aber Im Grunde wartete alles auf die Headliner ...
ICED EARTH
Die "Matt Barlow" Sprechchöre ließen schon vermuten das die Rückkehr des einstigen Iced Earth Sängers sehr positiv aufgenommen würde! Und so war es dann auch - obwohl John Schaffer den guten Tim "Ripper" Owens nicht sehr schön "hat gehen lassen", gab es keine "Buh" Rufe oder Fuckfinger als die Mannschaft aus den USA on Stage kam. Ganz im Gegenteil - Iced Earth wurden gefeiert ohne Ende und präsentierten sich als wahrer Headliner internationalen Formats. Es war aber auch geradezu magisch wie Matt die alten Hits "Watching Over Me" oder "Dracula" rüberbrachte und auch bei "Ripper" Songs wie "Ten Thousand Strong" oder "Declaration Day" überhaupt keine Probleme hatte. Was für ein begnadeter Sänger! Aber auch die Musiker spielten tight & hart, es war ein Genuss die Schaffer Riffs derart exakt und heavy um die Ohren geblasen zu bekommen. Da der Sound auch fantastisch war und die Fans im Rund des Amphitheaters einen Gänsehaut Moment nach dem Anderen (vor allem bei "Melancholy" - ein Jahrhundertsong!) hatten, kann man den Iced Earth Auftritt nur als völlig gelungen und triumphal bezeichnen. So viel Symphatie ich auch für Ripper Owens habe, muss ich nach diesem genialen Gig doch eingestehen das es einfach Matt Barlow sein MUSS der bei Iced Earth am Micro steht. Es geht nicht anders! (Arno)
Das Rock Hard Festival war auch 2008 die Reise wert und es gibt ein paar Bands (2006 Bolt Thrower oder 2008 Immortal) die im Amphitheater geradezu über sich hinauswachsen und mit die besten Auftritte ihrer Karriere hinlegen. Auch organisatorisch stimmt beim Rock Hard einfach alles und man wird gut behandelt! Hoffen wir auf ein fettes Event 2009 für das die Totentanz Crew fest die Daumen drückt das es mit King Diamond oder gar Venom klappt!