Future Is Tomorrow- Fit to die (Part I)(Eigenproduktion)
Öffnet die Pforte zur Halle der großartigen Newcomer! Future Is Tomorrow sind noch vor Mean Streak für mich ganz klar die großartigste Band, die uns in den letzten Monaten mit einem Debutalbum verwöhnt hat. Aus Italien kommen sie, Progressive Power Metal haben sie sich auf die Fahne geschrieben und spielen ihn mit Hingabe und hoher Kompetenz. Die hier enthaltenen acht Songs sind melodiös, weisen allesamt einen Hang zum Bombast auf, besitzen aber eine Menge Biß, wie bereits der knackige Opener „Dead“ beweist. Und dann hört euch mal an, was „Another soul“, „The day of retribution“ oder „Awakening the ghosts“ für Melodien zu bieten haben…meine Fresse, Gitarrist und Songwriter Michael Snidaro hat ein reichhaltiges Mahl für die Freunde des anspruchsvollen Metals zurechtgezaubert. Schwebende Keyboards, hämmernde Riffs, dazu der hohe, ausdrucksstarke, stets traurig-klagend klingende Gesang des Frontmanns. Stilistisch könnte man Symphony X, straightere Dream Theater oder Kamelot als Vergleiche anführen, aber das soll nur grob umreißen, wohin die musikalische Reise geht. Denn Future Is Tomorrow haben ihre Einflüsse, keine Frage, kopiert wird jedoch nicht. Dazu haben sie auch einfach zuviel Talent, zuviel Können, und ich hoffe, daß der Underground des progressiven Power Metals erkennen wird, welches Juwel hier enthüllt wurde. Einen Kritikpunkt muß ich bei aller Begeisterung jedoch nennen: „Fit to die“ enthält keine Texte, was insbesondere schade ist, da es in der Bandinfo als Konzeptalbum über das Thema des Todes in unserer Gesellschaft beschrieben wird. Eine nähere Betrachtung der lyrischen Seite muß somit leider entfallen. Trotzdem: Kauft das Album und unterstützt die Truppe! Ihr werdet es nicht bereuen...versprochen!(Till)zur Homepage von Future Is TomorrowZurück zur Auswahl