Vermin- Define : Divine(Deity Down Records)
Bereits seit 2002 bereichern Vermin (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen schwedischen Band) den Todesmetall-Sektor und sind manchen vielleicht noch vom 2006er Fuck the Commerce-Festival in Erinnerung geblieben.
Im gleichen Jahr haben die fünf Niederländer auch ihr Full-Length-Debüt „A Nihilistic Swarm“ veröffentlicht. Mit „Define : Divine“ ist nun der zweite Streich zu erhalten.
Nach einem über drei Minuten langen Intro bekommt man als Hörer ziemlich trockenen, klassischen Death-Metal um die Ohren geblasen, der aber irgendwie nicht so richtig zupackt. Technisch und Handwerklich sind Stücke wie „Imminent Perfection“ oder „Idolize The Poisonous“ gut gemacht - überwiegend schnell und brachial. Das Alles knüppelt zwar mächtig - knüppelt aber auch zunehmend die Motivation weiterzuhören nieder. Der gleichförmige Songaufbau und der Einsatz immer gleicher Muster hemmt das Hörvergnügen stark. Wer ausschließlich Dampf im Kopfhörer haben will liegt bei „Devine : Divine“ richtig. Ich freue mich über die ein oder andere Abwechslung jedoch mehr.(Michael)zur Homepage von VerminZurück zur Auswahl