Persistense- In Blood And Heart(Deity Down Records)
Im Jahr 2005 sind Persistense (ein Wortspiel aus ´to persist´ und ´intense´) wegen ständiger Line-Up Probleme auseinander gefallen. Vier Jahre später versucht die neu formierte Truppe um das nunmehr einzige Gründungsmitglied Sänger Stefan van Vugt noch einmal neu durchzustarten und stellt dazu ihr Debüt-Album „In Blood And Heart“ zur Diskussion.
Haben die Holländer ihren Stil früher als Swingthrash bezeichnet, müssten sie heute das „Swing“ streichen und gegen die Vorsilbe „Death-“ tauschen. Denn die Acht Stücke sind deutlich von klassischem Todesmetall a´la Obituary oder Grave beeinflusst, was auf instrumentaler Ebene auch gut funktioniert. Das große Manko ist jedoch die Stimme von Shouter Stefan van Vugt. Diese klingt zwar böse - aber auch sehr eindimensional - was einige Stücke ihrer Dynamik beraubt. Die Songs verhalten sich dabei dann wie die Lava auf dem (sehr schicken Coverartwork): heiß und gefährlich aber auch recht zäh und stockend in der Vorwärtsbewegung.
Wenn es den Niederländern in Zukunft gelingt, die Stücke etwas flüssiger und mitreißender (wie in „Infinite Madness“) zu gestalten, werden sicher noch mehr Hörer auf die Band aufmerksam.(Michael)zur Homepage von PersistenseZurück zur Auswahl