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Razor_Re-Releases.jpgRazor – Violent Restitution / Shotgun Justice / Open Hostility

Relapse Records

 

Relapse Records spendieren uns Re-Releases der RAZOR Alben „Violent Restitution“, „Shotgun Justice“ und „Open Hostility“, die allesamt mit Bonus Tracks aufgepeppt wurden. Ursprünglich 1988 erschien das geile „Violent Restitution“, das mit drei Live Tracks aus dem Jahre 1988 erweitert wurde. Die beiden Vorgängeralben „Malicious Intent“(1986) und „Custom Killing“(1987) waren, besonders wegen der schwachen Produktion, nicht so der Knaller. Die Produktion von „Violent Restitution“ war zwar, selbst für die `80er, auch kein Highlight, aber auf jeden Fall deutlich besser als auf den beiden Vorgängern. Auch waren von der Urbesetzung nur noch Gitarrist Dave Carlo und Schreihals Stace „Sheepdog“ MacLaren übrig. Neu dabei Dave Carlos Bruder Adam am Bass, sowie Rob Mills an den Drums. Besonders Letzterer war gerade bei höheren Geschwindigkeiten wesentlich souveräner, als sein Vorgänger M-Bro. Somit geht „Violent Restitution“ als das bis dato härteste und schnellste RAZOR Album aus dem Bandkatalog hervor. Allerdings auch das letzte, auf dem die abartigen Schreie von Sheepdog, wie gleich zu Beginn im kurzen Instrumental-Intro „The Marshall Arts“, zu hören waren. Der blonde Frontmann verließ die Band leider nach diesem Album.

Auf „Shotgun Justice“ (1990) gab Rob Reid, bis heute am Mikro, seinen Einstand. Das Album schlägt in die gleiche Kerbe, wie „Violent Restitution“ und lässt lediglich die geilen Schreie von Sheepdog vermissen. Gleich der Opener „Miami“ zeigt, wo es größtenteils langgeht. Rob Reid erinnert mich mit seinem Gebrülle stark an Ex-Assassin Schreihals Robert Gonella, was nicht die schlechtesten Referenzen sind. Als Boni gibt es Live Songs, sowie ein paar alternative Mixe. Ein cooles Album, das eigentlich fast auf einer Stufe mit dem Vorgänger steht. Allerdings ist das Albumcover ziemlich grottig und wird auch durch die leichte Überarbeitung nicht besser.

Dritter Re-Release im Bunde ist „Open Hostility“ (1991), das letzte Album, bevor sich RAZOR für ein paar Jahre auflösten. Mangels eines Drummers, wurde das Album mit einem Drummy aufgenommen. Das klingt selbstverständlich erst Mal fürchterlich. Wenn man sich aber etwas daran gewöhnt hat, bzw. gewöhnen kann, funktioniert das Album aber noch recht ansprechend, zudem der Aggrolevel immer noch sehr hoch ist. Mit „Cheerz“ finden sich z.B. auch ein paar punkige Elemente, die noch mit Gangshouts aufgepeppt werden. Auf „Open Hostility“ regiert  der Bleifuß (oder besser die Hand am BPM-Regler) und besonders das abschließende „End Of The War“ sollte man sich als Appetizer mal anhören. Auch hier wurde das Cover leicht verändert und mit mehr Details versehen. Als Boni gibt es ein paar Demo Versionen und zum Teil instrumentale Proberaummitschnitte.

 

(Schnuller)

 

http://www.razorband.com/


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