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images/cover/2013_05/persefone-spiritualmigration.jpgPersefone - Spiritual migration

(ViciSolum Productions)

 

Die andorranische Metalszene dürfte überschaubar sein, jedenfalls ist mir vor Persefone noch keine Band aus dem Zwergstaat untergekommen. Laut Bandinfo haben die fünf Herren es auch schon weit gebracht, waren viel auf Tour und so. Nun ja…an mir gingen sie bislang vorbei, was nach wiederholtem Genuß der spirituellen Migration aber auch nicht so schlimm ist, glaube ich. Dabei wissen Persefone musikalisch durchaus zu gefallen, sind kompetent und angenehm verspielt, haben den richtigen progressiven Anteil, um interessant aber nicht zu gekünstelt zu sein. Auch die Texte möchte ich nicht unerwähnt lassen; Persefone können sich offenbar für Esoterik, Channelling, Energiefluß etc. begeistern und haben dieser Thematik ihr komplettes Schaffen gewidmet. Das ist durchaus interessant und gibt einen Bonus. Wenn es jetzt noch gesanglich okay wäre…doch genau hier ist der Knackpunkt, denn Persefone setzen überwiegend auf heiseres Metalcore-Gekreisch, das nach kurzer Zeit derart nervt, daß es schlichtweg unmöglich ist, sich die ganze Scheibe am Stück anzuhören. Und der cleane Gesang, mit dem ab und an das Fiasko aufgelockert wird, ist blutleer und charakterlos. Somit pendelt man vokaltechnisch zwischen Langeweile und Nervenfolter, was den ansonsten guten Eindruck gnadenlos vernichtet. Mit einem kompetenten Sänger wäre das eine richtig interessante Band, aber so kann ich um Persefone nur einen großen Bogen machen.

 

(Till)

 

http://www.persefone.com


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