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totentanz nr. 29

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Sanhedrin_ThePoisoner.JPGSanhedrin – The Poisoner

Cruz del Sur

 

Mit dem Erstling “Funeral For The World” konnten SANHEDRIN im Underground einige offene Ohren für sich gewinnen. Das Trio um Frontfrau Erica Stolz zelebriert erdigen Heavy Metal, der nicht selten an Black Sabbath erinnert und somit durchaus eine leicht doomige Note hat. Auf „The Poisoner“ rückt diese doomige Note etwas in den Hintergrund, dafür bekommt Hardrock der späten 70er etwas mehr Platz im Gesamtsound. Bestes Beispiel hierfür ist das fantastische Riff im Refrain von „In From The Outside“. Generell ist der 7-minütige Rausschmeißer das Highlight des Albums. Mit dem etwas sperrigen Opener „Meditation (All My Gods Are Gone)“ und dem getragenen Titeltrack knackt man die 7-minuten Marke insgesamt drei Mal. Das SANHERIN nicht nur schwere Kost abliefern, zeigen sie im metallischen „Wind On The Storm“ und im flott nach vorne rockenden „Blood From A Stone“. „The Getaway“ überrascht sogar mit einem astreinen US-Powermetal Riff inklusive Doublebass und mündet dann in einen sehr eingängigen Refrain. Tüpfelchen auf dem „i“ ist die erstklassige Gitarrenarbeit von Gitarrist Jeremy, der mit wenigen Overdubs auskommt und sich extrem geschmackvolle Soli aus der Hand schüttelt. Dazu die satte, warme und erdige Produktion, die quasi identisch zum Debüt ist. SANHEDRIN sind natürlich weit davon entfernt Musik für die großen Massen zu produzieren. Im Underground wird „The Poisoner“ aber wieder genügend Freunde finden und bestimmt auch welche hinzugewinnen.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/sanhedrinband

 


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