Universum 25- Die Maschinen wollen leben
(Vertigo Berlin Universal)
Nachdem die All-Star-Band Universum25 vor 3 Jahren ihr cooles Debüt Album vorgelegt hat erscheint jetzt der Nachfolger und schließt nahtlos an den Vorgänger an. NDH mit sozialkritischen und Mensch vs Maschine Texte, Fear Factory schicken Grüße. Wo die Amis allerdings ordentlich brachial zu Werke gehen, sind Universum25 eher für die breitere Masse geeignet, was nicht verwundert wenn man sich die Bands anschaut, die hier mit jeweils einem Musiker vertreten sind: In Extremo, Dritte Wahl, Eisbrecher, Fiddlers Green und Slime. Das liest sich schon krass und man bekommt eine ungefähre Ahnung wohin die Reise geht. Dass es deswegen aber auch schwer ist, viele Konzerte zu spielen versteht sich von selbst. Was allerdings nicht selbstverständlich ist, ist die Tatsache, dass die Band darauf besteht auch so zu handeln und schreibt die Songs gemeinsam im Studio anstatt seelenlos Files hin und her zu schicken – Kritik an der Digitalen Welt und AI ist somit schon mal gelebt und legitimiert (auch wenn ironischerweise das ausgekoppelte Video von einem Produzenten mit KI programmiert wurde).
Leider gibt es diesmal keine Coverversion (denn es war auch sehr interessant, wie ein alter Song mit dem Uni Sound aufgepeppt wird), dafür klingt „Zu deiner eigenen Sicherheit“ wie eine Mischung aus altem Kraftwerk Song, der zu viel ins Punk Glas geschaut hat und sich im Refrain richtig stark steigert.
Rundum ein weiteres geiles Album, welches auf Augenhöhe mit dem schon sehr starken Debüt Album steht. Gratulation Leute, so log ich mir eine All-Star-BAND!
(Röbin)































































































