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dawn kochZombie – Dawn of the Dead

(Koch Films)

 

Eine verhängnisvolle und unbekannte Seuche macht der Menschheit zu schaffen. Wer stirbt, wird zum lebenden Toten und hat fortan nur noch Hunger auf lebendiges Fleisch. Durch den Biss werden auch gesunde Menschen infiziert und haben nicht mehr lange Zeit bis sie sich in Zombies verwandeln. Eine Heilung ist nicht in Sicht. Einzig das Zerstören des Gehirns macht die Kreaturen unschädlich. In dem Kampf ums überleben gelingt einer Handvoll Leuten die Flucht. Sie verbarrikadieren sich in einem Einkaufszentrum und machen dies zur Zombiefreien Zone. Während im inneren des Kaufhaus soweit alles überlebensnotwendige vorhanden ist, steigt allerdings auch der Lagerkoller. Darüber hinaus wird die Mall auch von anderen überlebenden für Plünderungen heimgesucht. Die Gruppe der Erstankömmlingen hat es also sowohl mit den randalierenden Plünderern als auch mit den Scharen von Zombies zu tun. Der Kampf ums überleben kann beginnen.

 

Die lebenden Toten sind zurück. George A. Romero hat mit dem Schwarz/Weiß Klassiker „Night of the Living Dead“ 1968 quasi das Zombie-Genre erfunden. 1978, also 10 Jahre später, schafft er mit „Zombie – Dawn of the Dead“ den Nachfolger und damit mehr als nur einen weiteren Klassiker. Das Sequel ist ein internationaler Kassenhit und spielt ein vielfaches seiner Produktionskosten ein. „Dawn of the Dead“ wird zum Zombie-Kultfilm und die Blaupause schlechthin für ein ganzes Genre. Auch wenn die meisten mitwirkenden Schauspieler den Erfolg des Films nicht auch in eine erfolgreiche Filmkarriere ummünzen konnten, so kann bspw. aber ein Tom Savini lobend erwähnt werden, der diversen Produktionen mit seinen Masken („Zombie - Dawn of the Dead“, „Freitag der 13.“, „Maniac“) und Special Effects („Zombie - Dawn of the Dead“, „The Texas Chainsaw Massacre 2“) seinen persönlichen Stempel aufgedrückt hat. Darüber hinaus prägte der Streifen ein ganzes Genre und letztendlich viele Filmemacher, die sich in dem Genre probiert haben. Das das Zombie Genre auch heutzutage eine große Fanbase hat, zeigen nicht nur Remakes des Romero Klassikers, sondern bspw. Auch die Hit Serie „The Walking Dead“, die mittlerweile in ihre elfte Staffel geht und zudem auch weitere Ableger zu verantworten hat.

 

Der hier vorliegende „Zombie – Dawn of the Dead“ hatte mit diversen Schnittfassungen und Indizierungen aufgrund des Gore und Splattergehalts zu kämpfen. Zu dem gab es auch zwei „Versionen“. Einmal die von Regisseur George A. Romero selbst und zum anderen den Argento-Cut. Dario Argento ist unter der Bedingung, eine eigene Schnittfassung für den nicht-englischsprachigen Raum erstellen zu dürfen - als Produzent des Films eingestiegen. Sein Cut gilt im allgemeinen wegen der kürzeren Laufzeit als kompakter und konzentrierter und somit als der etwas flüssigere und härtere. An Romero´s Inhalt oder Aussage hat er aber aus Respekt und Wertschätzung gegenüber seines Kollegen nichts verändert.

 

Koch Films veröffentlicht diesen Klassiker im Argento-Cut erstmals in remasterter 4K – Abtastung und völlig unzensiert. Das Bild ist scharf, der Sound in DTS-HD Master Audio 2.0/5.1 satt. An Extras finden sich Audiokommentar, Trailer und eine Bildergallerie in der vorliegenden Single Bluray Fassung. Die Special Editions (Mediabook, VHS Retro Version, etc.) beinhalten dagegen massig Extras.

 

(Zvonko)


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