Sadus_TheShadowInside.jpgSadus – The Shadow Inside

Nuclear Blast Records

 

Die letzten beiden Alben von SADUS waren eher durchwachsener Natur. „Elements Of Anger“ (1997) war sehr experimentell und verzichtete fast gänzlich auf schnelle Songs. Fast 10 Jahre später (2006) erschien „Out For Blood“, dass zwar wieder mehr Speed zu bieten hatte, mit den alten Meisterwerken allerdings nicht mithalten konnte. Letztes Jahr (also schlappe 16 Jahre später) erschien via Nuclear Blast mit „It’s the Sickness“ eine richtig gute digitale Single und ein weiteres Jahr später nun „The Shadow Inside“ ein neues Album. Um es gleich zu sagen, das Album kann den Appetit, den die Single geweckt hat, absolut befriedigen. Auch wenn Fretless-Bassomster Steve DiGiorgio nicht mehr an Bord ist und SADUS zurzeit nur aus Drummer Jon Allen und Gitarrist und Kreischmeister Darren Travis bestehen, „The Shadow Inside“ überzeugt. Es regiert selbstverständlich nicht mehr der Wahnsinn der ersten drei Alben, aber hektische Highspeed Songs sind ebenso an der Tagesordnung, wie vertracktes Riffing. Dazu geifert und kreischt Travis fast wie einst im Mai…famos! Dabei haben die Songs einiges an Wiedererkennungswert und lassen nicht einfach einen geplätteten Hörer zurück. Die Highspeedattacken sitzen aber am besten. „First Blood“, „Ride The Knife“, „Anarchy“ oder „No Peace“ sind meisterhaft heruntergemetzelte Thrash-Filetstücke, die die fehlenden Läufe des Bassmeisters fast vergessen machen. Zwar hätte es auch etwas weniger Bassdrum im Mix sein können, das schmälert dieses fantastische Comeback aber nicht. Welcome Back!

 

(Schnuller)

 

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