Slaughterday - Dread EmperorSlaughterday - Dread Emperor
(Testimony Records)

Drei Jahre nach ihrem letzten Album gibt es mit „Dread Emperor" das fünfte Studioalbum der norddeutschen OSDM-Worshipper. Erwartet man als langjähriger Fan, dass SLAUGHTERDAY etwas an ihrer Rezeptur geändert haben, so irrt man. Noch immer klingt das Duo nach Autopsy, Death und Entombed. Noch immer finden sie die quasi perfekte Mischung aus Groove, Melodie und Durchschlagskraft.

Einzelne Songs des Albums neigen sich dabei immer mal wieder stärker in die eine oder andere Richtung. „Obliteration Crusade" ist von der schnelleren Sorte, „The Forsaken Ones" setzt auf Midtempo-Durchschlag und „Dethroned" lädt zum Tanzen ein. Wie auf den letzten Alben ist zu jeder Sekunde hörbar, dass es sich bei SLAUGHTERDAY um absolute Profis handelt, die ihr Genre studiert haben. Auch wenn hier natürlich absolut nichts bahnbrechend ist. Jeden Rhythmus hat man so oder so ähnlich schon einmal gehört, jedes Riff ist gut, aber eben nicht so revolutionär wie vor 30 Jahren. Aber muss es das sein, wenn es einfach funktioniert?

Zusammen mit dem tollen, stimmungsvollen Cover von Pär Olofsson und der wie immer vortrefflich geerdeten Produktion von Jörg Uken ist „Dread Emperor" trotzdem ein Fest für Genrefans.

(Manuel)

https://www.slaughterday.de/


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