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blaze-blazeBlaze – Blaze

(High Roller)

 

Der Opener „On the Run“ macht  schon mal deutlich, was man vom selbstbetitelten Debüt von Blaze erwarten darf: Straight durchkomponierte, kompakte und eingängige Hardrock-Nummern mit  Heavy Metal- und auch leichtem Punk-Einschlag, irgendwo in der Schnittmenge von Danko Jones und den Scorpions, frisch, unverbraucht und voller Energie. Gleichwohl ist die Nummer insgesamt noch etwas zu einfach, um das volle Potential von Blaze hörbar werden zu lassen, und so erschließen sich die Stärken dieser Band erst nach und nach. Zum Beispiel mit dem sich anschließenden „Fool's Mate“, das mit einer hervorragenden Bridge und einem noch besseren Refrain aufwartet. Hier wird unmissverständlich deutlich, dass die Japaner begnadete Songschreiber sind, die nicht nur ein hervorragendes Gespür für packende Riffs und berührende Melodien haben, sondern auch wissen, wie man ein Gefühl ungebremster Dynamik transportiert. Aber Blaze überraschen weiter: „Heart of Gold“ zementiert mit einem abermals starken Refrain den guten Eindruck und überrascht mit einem Balladenteil nebst äußerst gekonntem Solo, das eigentlich jedem Scorpions-Fan Freudentränen entlocken muss. Zwischendurch gibt es ein paar Stücke, die minimal abfallen, aber auch „Answer“ (schöner Refrain und starke Solo-Leistung), „The Night Speaks“ (klasse Bassarbeit), „See the Light“ (ein weiterer hervorragender Song mit starken Scorps-Bezügen), und schließlich der saustarke Bonustrack „Night Walker“ überzeugen auf ganzer Linie. Dabei gehen Blaze durchgehend mit einer beeindruckenden Unverkrampftheit und Souveränität zu Werke, die vergessen lässt, dass man es hier mit einem Debut – übrigens eine Wiederveröffentlichung des schon 2007 in Japan erschienenen Albums - zu tun hat. Starke Leistung und unbedingt empfehlenswert!

 

 (Torsten)

 

http://www.myspace.com/blazeosaka


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