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CirithUngol_HalfPastHuman.jpgCirith Ungol – Half Past Human (EP)

Metal Blade Records

 

Die pandemiebedingte Zwangspause haben CIRITH UNGOL genutzt, um tief in den eigenen Archiven zu graben. Zu Tage gefördert wurden vier unveröffentlichte Songs, von denen lediglich der Opener „Route 666“ auf dem „The Orange Album“-Tape aus den späten 70ern als Titel aufgeführt war. Aus welcher Phase die anderen drei Songs stammen, ist leider nicht vermerkt. Stilistisch gibt es aber keine Experimente. CIRITH UNGOL konnten scheinbar vor 40 Jahren schon nicht anders, als ihren Signature-Kauz-Metal zu zelebrieren, für den sie heute geliebt oder auch gehasst werden. Riffs und Breaks sind ebenso typisch für die Band, wie zum Beispiel das Gitarrenlick am Anfang von „Brutish Manchild“. Sehr cool sind die Gitarrenleads in „Route 666“, die teils zweistimmig miteinander, dann wieder völlig gegeneinander solieren. Der 7-Minütige Titeltrack „Half Past Human“ bildet dann den krönenden Abschluß dieser EP. Erst düster mit akustischen Gitarren, dann behäbig stampfend und mit dezenten Keyboards unterlegt, ist er das klare Highlight der vier entstaubten Songs.

Wie schon das letzte Album, wurde auch „Half Past Human“ von Night Demon Gitarrist Armand produziert und geschmackvoll in Szene gesetzt. Vermutlich hatte er auch beim einen oder anderen Lead seine Finger mit im Spiel, die allesamt mit tollen Melodien durchzogen sind. Die „Half Past Human“ ist mehr als nur ein gelungener Appetithappen für zwischendurch. Der Hunger auf den verschobenen Gig auf dem Keep It True wird dadurch aber nicht gestillt.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/cirithungolofficial

 


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