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https://katatonia.com/Katatonia - Sky Void of Stars

(Napalm)

 

Irgendwie weiß der Hörer immer, was von Katatonia zu erwarten ist. Irgendwie wissen die Schweden aber doch immer zu überraschen. Ob in der Vergangenheit mit einem etwas härteren Einschlag („The Great Cold Distance“ und „The Night Is The New Day“) oder zuletzt eher progressiveren Tönen („City Burial“). Auch auf Album Nummer 12 „Sky Void Of Stars“ lassen sich Katatonia nicht festnageln – Vielleicht sogar weniger denn je.
Oberflächlich betrachtet setzt das Quintett darauf den eingeschlagenen Weg Richtung progressivere Musik fort. Jedoch gelingt es der Band vortrefflich, vertrackte Strukturen mit herzerwärmenden Refrains und Melodien zu vereinen – hier scheiterte der Vorgänger „City Burials“ im Vergleich doch ein wenig. Sei es der flotte, fast schon chaotische Opener „Austerity“, dass eher getragene „Impermanence“ oder der düstere Schlussakkord „No Beacon To Illuminate Our Fall“, Katatonia täuschen oft darüber hinweg, dass 85% des Songs erarbeitet werden müssen. Bei den ersten Durchläufen bleibt oft „nur“ der Chorus hängen. Doch so macht es Spaß, sich ein Album schön zu hören. Mit jedem Durchgang entdeckt man mehr Details und Strukturen verfestigen sich.
Jacob Hansen hat den Schweden einmal mehr ein wunderbares Soundgewand umgelegt. Katatonia klingen auf ihrem zwölften Langspieler weder zu rockig (hier hätte auch „soft“ stehen können), noch verleiht ihnen die Produktion eine künstliche Härte.
„Sky Void Of Stars“ ist eines der diversesten Alben in Katatonias Katalog geworden. Besser als auf vielen ihrer Werke der letzten Dekade gelingt es Renske und Co. Eingängigkeit und Verspieltheit zu einem großen Ganzen zu vereinen.

Starkes Album einer immer guten Band!

 

(Manuel)

 

https://katatonia.com/


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