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Haust_No.jpgHaust – No

Fysisk Format / Cargo

 

Es gibt echt schräges Zeug heutzutage, die norwegischen Haust zum Beispiel. Punk trifft auf Black Metal ist jetzt nicht unbedingt neu, was Haust daraus machen, für mich zumindest schon. Die Band treibt immerhin schon seit 2001 ihr Unwesen, was ich anhand der Bandphotos kaum glauben will. Die Jungs sehen aus, als ob sie höchstens die 20 Lenze gerade erreicht haben. Haust gehören zur „Black Hole Crew“, zu der auch die Bands Okkultokrati und Blackest Woods gehören und mit denen man auch gemeinsame Mitglieder hat. Also scheinbar irgendein Haufen Verrückter, der durch die Wälder Norwegens lärmt. Tatsächlich ist „No“, laut Waschzettel des Labels, schon das dritte Langeisen (das Vierte, laut den Metal Archives) des Quartetts aus Notodden. „No“ besteht wohl aus verschiedenen Aufnahmesessions und ich glaube kaum, dass eine davon in einem richtigen Studio stattgefunden hat. Das klingt alles sehr nach Probraum, was allerdings bestens zur total kaputten Mucke passt. Die ersten vier Songs atmen frühen Punk Spirit und dem Titelsong kann man sogar einen coolen Refrain attestieren. Weiter geht’s mit schleppenden „IntoThe Night“, das mit dem Instrumental „Night“, inklusive Piano Untermalung, seine Fortsetzung findet. Das kurze, ziemlich geisteskranke „Mantra“, kratzt weiterhin an den Nerven des Hörers. Das recht flotte „Death Drive“, mündet gegen Ende in den doomingen, instrumentalen Rausschmeißer „Dead Of Night“. 28 Minuten, die mich recht ratlos zurücklassen, den einen oder anderen Krawallfetischisten aber mit Sicherheit frohlocken lassen. Wer lärmigen Punk mit Black lastigen Vocals was abgewinnen kann, viel Spaß!

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/pages/Haust/109919372546


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