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Dirkschneider_LiveBackTo.jpgDirkschneider – Live-Back To The Roots

AFM Records

 

ACCEPT waren in den 80er Jahren eine der größten Metalbands. Alben wie das selbstbetitelte Debüt, „I´m A Rebel“, „Breaker“, „Restless And Wild“, „Balls To The Wall“, „Metal Heart“ oder „Russian Roulette“ haben ganze Generationen von Metalheads und Metalbands begeistert und inspiriert. Allen gemeinsam ist, dass UDO DIRKSCHNEIDER für die Vocals verantwortlich war und mit seiner Reibeisenstimme das Gesicht der Band war. Jetzt ist es wahrlich kein Geheimnis, dass sich der German Tank und seine ehemaligen Mitstreiter Baltes und Hoffmann nicht mehr wirklich grün sind. Udo Dirkschneider geht seinen äußert erfolgreichen Weg mit seiner Kapelle U.D.O. (hat auch weitaus mehr Platten als mit ACCEPT veröffentlicht) und das Duo Baltes/Hofmann hat mit neuem Sänger ACCEPT wiederbelebt. Zu Buche stehen also zwei geile Bands, die den Fans einheizen.

Udo Dirkschneider hat mit seiner eigenen Band einen Backkatalog in der Hand, der genügend starke Songs die Live zum Besten geboten werden wollen und somit ist es logisch und konsequent vom Wuppertaler Urgestein das Kapitel ACCEPT ein für allemal zu schließen. Und genau das ist die Intention hinter diesem Konzept. Udo Dirkschneider geht unter dem Banner DIRKSCHNEIDER auf Tour, spielt das letzte Mal ACCEPT Klassiker um sich danach vollends auf U.D.O. konzentrieren zu können. Guter und richtiger Schritt, denn es müssen nicht zwei Bands existieren, die in regelmäßigen Abständen die gleichen Songs zum Besten geben.

Der Auftritt  auf der mehrfach verlängerten und zu 2/3 komplett ausverkauften „Back To The Roots“ Tour wurde am 2. April 2016 im Memminger Kaminwerk aufgezeichnet. Zu hören bekommt man auf der Doppel CD 24 Songs (+ Intro) und somit über 2 Stunden Klassiker. Der Auftritt – die Ansagen, die Songauswahl, die Darbietung - spiegelt die Spiellaune Dirkschneiders und seiner Mitstreiter perfekt wieder und lässt jeden, der eines der Konzerte nicht besuchen konnte (darunter meine Wenigkeit) begeistert aber auch traurig zurück. Begeistert weil es sich einfach um Hymnen für die Ewigkeit (sowohl aus der ersten als auch der zweiten Reihe) handelt und traurig weil man nicht an einem dieser historischen Abende zu gegen war. Ebenso wehmütig macht die Tatsache, diese Klassiker nie wieder – außer ACCEPT trennen sich (aber danach sieht es nicht unbedingt aus), dieses Hintertürchen hat sich Dirkschneider offen gelassen – von der Original Reibeisenstimme Live zum Besten gegeben werden.

Ich bin froh, dass es in Zukunft bei U.D.O. Konzerten auch nur noch U.D.O. Songs zu hören geben wird und dass er das Kapitel ACCEPT für sich geschlossen hat. Die starken ACCEPT Klassiker können in Zukunft gerne von der noch immer existenten Band zum Besten gegeben werden.

 

Tracklist „Back To The Roots“:

 

Intro 2:32

Starlight 3:43

Living For Tonite 4:01

Flash Rockin' Man 4:22

London Leatherboys 4:58

Midnight Mover 3:34

Breaker 4:49

Head Over Heels 5:31

Neon Nights 9:04

Princess Of The Dawn 11:03

Winterdreams 5:41

Restless And Wild 2:56

Son Of A Bitch 3:30

Up To The Limit 4:52

Wrong Is Right 3:13

Midnight Highway 3:58

Screaming For A Love Bite 4:24

Monsterman 3:13

TV War 3:34

Losers And Winners 6:27

Metal Heart 8:24

I'm A Rebel 3:31

Fast As A Shark 4:57

Balls To The Wall 9:04

Burning 8:21

 

(Zvonko)

 

http://www.udo-online.com/


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