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Spitfire_DenialToFall.jpgSpitfire – Denial To Fall

No Remorse Records

 

Die Griechen SPITFIRE sind schon eine halbe Ewigkeit am Start (seit 1984), allerdings mit einigen Unterbrechungen. Das erste Album „First Attack“ erschien 1987 über EMI Griechenland. Leider verunglückte Sänger Dinos Costakis zeitgleich bei einem Autounfall, von dem er sich nie wieder richtig erholte. Somit lag die Band direkt eine Weile auf Eis. Trotz einiger Wiederbelebungsversuche und Demos, schafften es SPITFIRE erst 2009 ihr zweites Album „Die Fighting“ zu veröffentlichen. Das dritte Album „Denial To Fall“ bleibt dem klassischen Heavy Metal treu, macht im kleine Ausfallschritte Richtung Hardrock und ist hier und da mit dezenten Keyboards unterlegt. Von der originalen Besetzung ist nur noch Gitarrist Elias Loginidis dabei, der hat aber mit Tasos Krokodilos einen starken Metalshouter für das aktuelle Album gefunden. Jener setzt auf die solide musikalische Basis gleich mehrfach Ausrufezeichen und hebt einige Songs locker auf eine höhere Stufe. In der Mitte des Albums verfällt er zeitweilig etwas in James Hetfield-Timbre, besonders „Many Lies“ klingt schon sehr nach dem Black-Album, singt aber immer sehr souverän und meistert mit seiner rauen Stimme auch höhere Tonlagen spielend. Zum anchecken sollte man sich aber am ehesten den erstklassigen Eröffnungstripel vornehmen, von denen das schnelle „Wasted“ und „Denial To Fall“ bei YouTube zu finden sind. SPIRTFIRE klingen im besten Sinne klassisch und kommen ohne große Schnörkel super auf den Punkt. Trotz der vielen Dienstjahre auf dem Buckel und durch die Frischzellenkur mit 2-3 Jüngeren Mitgliedern klingt „Denial To Fall“ keinen Meter altbacken. Da gibt es definitiv mäßigere Alben.

 

(Schnuller)

 

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