Spread Eagle – The Brutal Divine
Frontiers Records)
Spread Eagle formierten sich in den USA schon in den 80iger, brachten 1990 ihr Debüt raus welches auch viel Beachtung fand, aber die Truppe war auch öfter mal weg vom Fenster und auch vor diesem Album gab es zuletzt vor 7 Jahren ein Zeichen, welches allerdings überhaupt nicht gut ankam.
Für Leute, die die band nicht kennen startet das Album zunächst fast schon Prog-Rock artig mit „Flat Earth Vultures“, bevor es dann mit den restlichen Songs in normale Hard Rock Sphären übertritt. Viel ist zu lesen über eine stilistische Nähe zu Skid Row, ob dies aber daran liegt, dass sich Musiker teilweise mal Sebastian Bach Solo anschlossen oder gar mit Guns n Roses auf Tour waren? So ganz erschließt sich die Nähe zu diesen Bands nicht so.
Was jetzt nichts mit der Truppe zu tun hat, aber dennoch erwähnenswert ist, bei „Gunflower“ gibt es im Refrain seltsam eingesprochene Backings, die einen erschrecken lassen, da man irgendwie jemand im Raum vermutet, der gerade zu einem spricht. Ganz komischer Effekt.
Aber ansonsten gibt es hier 10 Hard Rock Nummern zu belauschen, die allesamt einen leicht punkigen, weil dreckigen Anstrich haben. Dieser ergibt sich durch den kratzigen Gitarrensound und dem eben nicht nach Bach klar klingenden Gesang. Da wäre dann eher der Vergleich mit Di’Anno und Dickinson angebracht.
Schwierig einzuordnen, Fans die die Band von Anfang an verfolgen haben es da sicher leichter. Als Fazit kann man aber eine gute Rock Scheibe attestieren die gut nach vorne treibt, aber etwas mehr greifende Hits vermissen lässt.
(Röbin)

































































































