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Wardance_HellisForSale.jpgWardance – Heaven Is For Sale (Re-Release)

Dying Victims Productions

 

Diese WARDANCE haben nichts mit dem kurzlebigen Project um die Exodus Recken Holt und Hunting zu tun, sondern es geht um die einheimischen Speed Metaller/innen aus dem Raum Landau. Die Band wurde 1986 gegründet und konnte nach der EP „Crucifixion“ (1988) einen Deal mit dem damals sehr aktiven deutschen No Remorse Label (u.a. Blind Guardian, Grinder, Heaven’s Gate) einfahren. Das Album erschien Ende `90 als eine der letzten Veröffentlichungen auf No Remorse, bevor das Label Pleite ging. Blind Guardian hatten schon einen Major Deal bei Virgin in der Tasche, Grinder wechselten zu Noise und WARDANCE schauten in die Röhre. Ob Anfang der 90er mit Speed Metal als Neuling noch etwas zu reißen gewesen wäre, wenn man nicht gerade Blind Guardian heißt, sei mal dahin gestellt. Den guten Eindruck des coolen Andreas Marshall Covers kann das Album leider nicht ganz halten. Die Songs können das Niveau der damaligen Konkurrenz zwar teilweise halten, hinken aber meistens etwas hinterher. Größter Knackpunkt sind leider die Vocals von Frontfrau Sandra Schumacher. Die Stimme wirkt oft etwas unsicher, gefühlt auch leicht neben dem Ton und klingt einfach zu sehr nach Anfänger. Das kann natürlich auch seinen Charme entwickeln, dem ich jetzt allerdings nicht erlegen bin. Ergänzt wird das Album durch zwei Songs, die damals schon als CD Bonus verbraten wurden (Friday the 13th & Blues), sowie noch fünf weitere Songs zum Teil von der eingangs erwähnten EP und von einem letzten Demo der Band von `94 stammen. Zum reinhören würde ich jetzt nicht unbedingt den Opener empfehlen, sondern lieber „Destroyer“ oder „Paris in Fear“. Ein nettes Zeitdokument, aber nicht mehr.

 

(Schnuller)

 

https://www.dying-victims.de/

 


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