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Vulture_DealinDeath.jpgVulture – Dealin’ Death

Metal Blade Records

 

Tatsächlich kann man für das dritte VULTURE Album den schönen Spruch “weniger ist mehr” herbeiziehen. Gitarrist Stefan wird im Info zitiert, dass man gezielt versucht hat, eingängigere Songs zu schreiben. Das ist absolut gelungen, obwohl die Songs immer noch einige Haken schlagen und man mehr als einen Durchlauf braucht, um hier alles zu entdecken. Die Gitarrenarbeit ist aber nach wie vor fantastisch und überrascht immer wieder mit geilen Riffs und Variationen. Frontmann Leo phrasiert und singt mehr am Song entlang, was direkt die eine oder andere coole Hookline ergibt. Das dritte „weniger“ ist an der Produktion zu hören. Der Reverb-Regler wird auf „Dealin’ Death“ wesentlich sparsamer eingesetzt, was den Sound eine Ecke direktermacht. Aber keine Angst, das ist nicht gleichbedeutend mit „modern“ zu verstehen. „Mehr“ wurde es hingegen bei den Backings, die auf „Dealin’ Death“ nicht nur einige Shouts abliefern, sondern auch ein paar komplette Zeilen zum Besten geben. VULTURE haben es also geschafft, dem neuen Album etwas mehr Earcandy zu verleihen, ohne sich die Ecken und Kanten rund zu schleifen. Mit dem Eröffnungsdoppel „Malicious Souls“ und „Count Your Blessings“ zeigen VULTURE, dass sie keineswegs ausgewimpt sind und mit dem Bleifuß umgehen können. Allerdings muss ich zugeben, dass die Trefferquote der etwas gemäßigten Songs mindestens genauso hoch ist. Mit „Gorgon“ und „Star Crossed City“ hat man mindestens zwei echte Kracher im gebremsten Tempo im Gepäck. Das mir das in Zukunft ja nicht überhand nimmt.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/vulturekills

 


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