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Debauchery – Monster MetalDebauchery – Monster Metal

(Massacre)

 

Mit Monster Metal hauen die Jungs von Debauchery bereits ihr siebzehntes Studioalbum raus. Das Album wird als limitierte colour Vinyl oder aber als 3-CD Digipack erhältlich sein. Auf den Bonus CD’s befinden sich Interpretationen der Songs des Hauptalbums von Balgeroth und Blood God. Wer die beiden Bands nicht kennt, beide sind wohl Alter Ego Bands von Debauchery. Also interpretieren sie ihre Songs quasi selbst neu.

Zum eigentlichen Album lässt sich sagen, dass Monster Metal ein typisches Debauchery Album ist. Musikalisch bewegt sich das Ganze im Bereich Hardrock a la AC/DC aber in Death Metal umgewandelt. Wer die „Graveyard Classics“ Reihe von Six Feet Under kennt kriegt eine Vorstellung davon.

Erwähnenswert ist, dass im Opener „Bloodking“ Tim „Ripper“ Owens (Ex-Judas Priest Sänger) einen Gastauftritt hat. Textlich drehte es sich bei Debauchery in den letzten Alben schon um das von Frontmann Gurrath erschaffene „Debauchery Universum“ und die darin vorkommende „Trinity of Blood Gods“. Dieser Kurs wird in auch in „Monster Metal“ beibehalten. Alleine an Songtiteln wie „Hate Kill Murder“, „Skull Mountain“ oder „The Godmachines March To War“ erkennt man, dass hier keine gefühlsduseligen Liebeslieder geträllert werden. Stattdessen gibt es beinharten Mid-Tempo Death Metal, der an Hardrock aus der guten alten Zeit angelehnt ist. Das Ganze wird in ein fettes Soundgewand gehüllt.

Mit diesem Stil spalten Debauchery seit einiger Zeit die Death Metal Szene. Zum einen gibt es viele (wie mich) denen der Stil gut gefällt. Andere finden es nur lächerlich, weil sie die Texte total übertrieben und stumpf finden. Was das Übertriebene angeht stimme ich auch zu, aber das macht die Band gerade aus. Ich finde man sollte sowas auch nicht zu ernst nehmen. Wer die Band noch nicht kennt sollte ihr definitiv eine Chance geben!

Was man an Monster Metal kritisieren kann ist, dass es wenig Innovation bietet. Es klingt genau wie die vorherigen Alben. Für Neueinsteiger ist es daher zwar gut geeignet. Allerdings würde ich da trotzdem eher das Album „In der Hölle spricht man Deutsch“ empfehlen.

 

Anspieltipps: Bloodking, Metal To The Bone, The Godmachines March To War

 

(Larc)

 

https://www.facebook.com/DebaucheryBand


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