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Alcatrazz-V.jpgAlcatrazz – V

Silver Lining Music

 

2020 hat es bei ALCATRAZZ nach dem letzten Album „Born Innocent“ im Karton gerappelt und seitdem ist Graham Bonnet unter dem Banner „Graham Bonnet's Alcatrazz“ unterwegs. Bassist Gary Shea und Keyboarder Jimmy Waldo hingegen haben sich Doogie White geschnappt und firmieren weiterhin unter dem klassischen Bandnamen. Auf die Musik hat das alles keine Auswirkung gehabt. Auf dem fünften Album „V“ wird weiterhin Hardrock geboten, der sich oft am Schaffen von Rainbow (nach Dio) orientiert und mittlerweile mit einer deutlich metallischeren Schlagseite versehen ist. Mit Joe Stump hat die Band auch einen großen Schredder in ihren Reihen, der mit seinen Vorgängern, Malmsteen im Besonderen, mithalten kann. Doogie White ist ebenfalls ein Meister seines Fachs, zieht gegen Bonnet aber etwas den Kürzeren, da dieser einfach die charakteristischere Stimme hat. Mit den beiden schnellen „Guardian Angel“ und „Nightwatch“ beginnt das Album recht metallisch und bleibt zum großen Teil auch recht flott und hart. Lediglich gegen Ende gibt es in „Alice’s Eyes“ ein paar Experimente mit leicht schrägen Harmonien und mit „Dark Day for My Soul“ noch eine Halballade, die Doogie White herrlich leidend zelebriert. Trotz der Querelen im Vorfeld haben ALCATRAZZ mit „V“ ein gelungenes Spätwerk abgeliefert, das die Trennung vom angestammten Frontmann fast vergessen macht.

 

(Schnuller)

 

https://www.alcatrazzofficial.com/

 


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