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Baest - JustitiaBaest - Justitia

(Century Media)

 

In regelmäßigen Abständen hauen die, 2015 gegründeten Old School Death Metaller BAEST, aus dem dänischen Aarhus, einen fulminanten Klumpen Todesblei nach dem anderen raus. Ausfälle sind dabei eher nicht zu erwarten. So sieht es auch bezüglich der mittlerweile dritten EP "Justitia" aus, welche als Vorhut zum später in diesem Jahr erwarteten vierten Vollwerk unserer nördlichen Nachbarn fungiert. Dabei ist der „Buzzsaw“-Gitarrensound, der ursprünglich zu ihrem nicht wegzudenkenden Repertoire zählte, mittlerweile so gut wie vollständig aus dem Soundspektrum verschwunden. Vielleicht hat die jütländische Todesbrut indes auch ein klein wenig mehr von dem melodischen skandinavischen Sound im Tank, der sich doch bestens zu den Live-Aufnahmen in Andreas Linnemanns Lundgaard Studios gesellte. Mit ihrer leicht ins Progressive getauchten Ader macht die "Justitia"-EP jedenfalls schon mal ordentlich Lust auf mehr.

 

Wie eine gewaltig tuckernde Dampfwalze stampft bereits der titelgebenden Eröffnungssong "Justitia", für den man niemand geringeren als Sven "Svencho" de Caluwé (ABORTED, FETAL BLOOD EAGLE) verpflichtete, alles in Grund und Boden. Der gierige Midtempo-Groove, für den man harte, undurchdringliche Gitarrenbollwerke hochgezogen hat, dreht zum Schluss hin noch mal so richtig fett auf. Die darauffolgende raubeinige, aber technisch arschtight gezockte Old School Nummer "Ecclesia" ist nur einen winzigen Tacken schneller und überzeugt vor allem durch Simon Olsens böse und dunkle Death Metal Vocals. Dabei hört man deutlich heraus, warum sich BAEST in kürzester Zeit zu einer der besten Schranz- und Schredder-Legionen on planet earth gemausert haben. Die Songs wurden zudem fast gänzlich in einem Take aufgenommen. Mit "Gargoyles", bei dem Trevor Strnad von THE BLACK DAHLIA MURDER, die Mikromembranen zum Bersten brachte, zieht eine kaum zu bändigende Gewitterfront auf, die sich im schnellsten und thrashigsten Song der 33:18-minütigen "Justitia"-EP, nämlich der abgedrehten Weirdo Death Metal Nummer "Creature" sogar noch eine Spur deftiger manifestiert. Trevor Strnad, der die Abrissbirne "Gargoyles" durch seine abgedrehte Gesangsperformance erst zu diesem fiesen, kranken Bastard machte, nahm sich zu unser aller Bedauern, am 11. Mai dieses Jahres das Leben…R.I.P., Trevor!

 

Als vorletzten Track hat man mit dem groovigen Old School Stampfer "Second to None" ein Cover von ENTOMBED A.D., von deren 2014er "Back to the Front" Album, gewählt. Auch hier stellt die dänische Todesbatterie das bockstarke Zusammenwirken der gesamten Rhythmusfraktion unter Beweis. Alles ist besten aufeinander eingestellt und greift ineinander wie Ebbe und Flut. Als sechsten und letzten Track hat man mit "Genesis" die Instrumentalversion des starken, dynamischen und abwechslungsreichen Titeltracks der 2021er "Genesis"-EP mit auf den Silberling gepackt, welche allerdings nur in der CD-Version als Bonustrack erhältlich ist. Einmal mehr haben die nordischen Knochenbrecher alles richtig gemacht und einen erstklassigen Vorabrelease rausgehauen, an dem es nun wirklich, aber auch so wirklich gar nichts herumzumäkeln gibt!


(Janko)

https://www.baestband.com/

https://www.facebook.com/baestband

https://www.instagram.com/baestband/

 

Checkt die neueste BAEST Videos hier an:

Ecclesia:

https://youtu.be/QV6xaDrs8MI

 

Gargoyles:

https://youtu.be/7NR3S-ebgTU

 

Creature:

https://youtu.be/11vh48lGsVA


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