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Chapel of Disease - Echoes of light

(Van)

 

Nicht wenige in der Underground-Bubble halten den Vorgänger für eines der inspiriertesten und gelungensten Alben der jüngeren Stromgitarren-Musikgeschichte. Umso entsetzter war man in der Szene als Auflösungsgerüchte die Runde machten und umso glücklicher ist man jetzt, dass tatsächlich doch eine neue Chapel of Disease-Scheibe erscheint. Noch mit dem alten Line-Up, beste Voraussetzungen also für ein abermaliges Meisterwerk. Doch ein solches ist „Echoes of light“ leider nicht. Der erste Durchlauf gerät sogar zu einer Enttäuschung in „Cold lake“-Ausmaßen, ganz so desaströs ist es aber dann doch nicht (und die Hosenreißverschlüsse bleiben zum Glück auch zu). Macht man sich für einen Moment von der horrenden Erwartungshaltung frei, entblößt sich ein Album, das trotzdem an einigem krankt:  teilweise recht präsente Tribulation-Einflüsse, für meine Begriffe nicht immer ganz stimmige Übergänge, suboptimaler Sound (ist der giftige Gesang mit vorgehaltenem Kissen aufgenommen?) und recht wenige echte Gänsehautmomente. Vor allem Letzteres kann nach einem diesbezüglich überreichen Vorgänger letztlich nur zu einer gewissen Enttäuschung führen. Soweit es mich angeht, muss ich allerdings sagen, dass „Echoes of light“ doch mit jedem Durchlauf an Boden bei mir gewinnt, Laurent einiges mit seiner Gitarre hinzaubert (und selbst das zunächst als viel zu langatmig empfundene, gesanglich etwas an späte Secrets of the moon erinnernde „Shallow nights“ seine Qualitäten hat. Also letztlich alles halb so schlimm, aber letztlich auch nicht annähernd so gut wie „As we have seen the storm...“.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/ChapelOfDisease/


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