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Crazy_Lixx_Ruff_Justice.jpgCrazy Lixx – Rough Justice

Frontiers Records

 

Ziemlich regelmäßig liefern die Mannen um Danny Rexon ihre Alben ab. „Rough Justice“ ist immerhin das fünfte Studioalbum seit dem Debüt „Loud Minority“, das 2007 veröffentlicht wurde. Das ist ziemlich ordentlich, wenn man bedenkt, dass mittlerweile drei Mal die komplette Gitarrenmannschaft ausgewechselt wurde. Nach dem noch etwas ruppigeren ersten Album, orientierte man sich immer ein Stück mehr an Def Leppard. Zwar nicht mit ganz so ausladendem Pop-Appeal, aber in punkto Backings und Gitarrenarrangements auf jeden Fall. Fetzige Uptempo-Nummern, wie das geile „Death Row“ vom Debut, sucht man aber mittlerweile vergebens, was einen weiteren Vergleich zu Def Leppard darstellt. Das ist auch das einzige Manko an „Rough Justice“, obwohl der Titel etwas anderes suggeriert. Es wird etwas zu viel Wert auf schmachtende Refrains gelegt und zu oft Dampf herausgenommen, anstatt hier und da mal etwas knackiger drauf los zu rocken. Im Einzelnen funktionieren alle Songs natürlich tadellos, sind absolut radiotauglich und die meisten Refrains haken sich sofort in die Gehörgänge. Zum anfixen sollen „Shot With A Needle Of Love“, „Hunter of The Heart“ oder „Kiss Of Judas“ genannt sein. Jetzt wo Crashdiet auf Eis liegen und Hardcore Superstar sich etwas umorientiert haben, sollte für die Jungs aus Malmö doch etwas Luft nach oben sein. Das Potential haben sie allemal.

 

(Schnuller)

 

https://www.crazylixx.com/

 


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