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Mork –Eremittens dal

(Peaceville)

 

„Many have tried, many have failed, but Mork nailed“ so wird Black Metal-Influencer Fenriz im Infoblatt zitiert. Und der muss es wissen. Schließlich ist die Musik Morks stark an frühe und mittlere Dark Throne-Alben angelehnt. Kampfar und Khold bzw. Tulus scheinen zwar auch immer mal wieder durch, aber letztlich führt es zu nichts „Eremittens dal“ in seine Einflüsse zu zerlegen. Mork sind nicht zwar übermäßig originell, schreiben aber innerhalb des gegebenen Rahmens gute Songs, die kreuz und quer durch die nordische Stilmittel-Landschaft mäandern und dabei überraschend oft ins Gedächtnis wandern.

 

„I hornenes bilde“ beispielsweise ist so ein Ohrwurm, vor allem aufgrund der engmaschigen Leads im Refrain, die mit einer deutlich anderen Produktion auch von Monstrosity sein könnten. „Holdere av fortet“  wäre ein zweites Highlight, mit seinem schmissigen Geklirre und einem Höllengroove, der einen danach sofort die „Chaos A.D.“ rauskramen lässt. Und auch die meisten anderen Songs gefallen durch ihre impulsive urwüchsige Art. Ganz so euphorisch wie Meister Fenriz stimmt mich das Album zwar am Ende nicht, aber zwischen „gut“ und „sehr gut“ würde ich Morks Drittling auch als kritischer Geist ansiedeln.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/MORKOFFICIAL/?ref=br_rs

 


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