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Tracedawn - Lizard DuskTracedawn - Lizard Dusk

(Drakkar)

 

Vor etlichen Jahren wurde die junge Truppe Tracedawn mit ihrem gleichnamigen Debüt als die finnischen Durchstarter schlechthin gehandelt. Das handwerkliche Können war für das extrem niedrige Durchschnittalter der Truppe tatsächlich eine Sensation. Schon mit dem Nachfolger "Ego Anthem" war dieser Küken-Bonus ein wenig verbraucht und im Jahr 2011 angekommen ist dieser endgültig verfallen. Zu aller Ungunst hat die Band gerade jetzt wo es gilt den Status zu festigen auch noch mit ersten Verschleißerscheinungen zu kämpfen. Sänger Antti Lappalainen warf das Handtuch und wurde bei den Grunts durch Niko Kalliojärvi (Ex-Amoral) ersetzt. Den Klargesang übernimmt Gitarrist Tuomas Yli-Jaskari. In dieser Formation ist nun das dritte Werk "Lizard Dusk" entstanden. An der Ausrichtung hat sich prinzipiell nichts geändert. Tracedawn besinnen sich auf schnellen, melodischen Death Metal und eignen diesem zumeist clean gesungene, leicht poppige Refrains an. Dazu kommen ein paar dezente Keyboard-Sounds und fertig ist der Metal a'la Tracedawn. Die Finnen geben dabei zwar erneut ein passables Bild ab - man merkt aber, dass es immens schwer ist, diesem Genre Impulse zu geben. Böse formuliert, gibt es auch auf "Lizard Dusk" nichts wirklich Neues zu Endecken. Aber: Gute Hausmannskost bleibt Gute Hausmannskost und deshalb machen Stücke wie das flotte "Sick Fire" oder die wütende, symphonische Groove-Walze "You're Fired!" trotzdem eine Menge Spaß!

 

(Michael)


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