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Meat GrinderMeat Grinder

(I-on New Media)

 

Die Hauptcharakterin Buss betreibt ein Nudelrestaurant, damit sie die Schulden bezahlen kann, die ihr Mann durch Glückspiel gemacht hat. Sie verwendet eine Spezialzutat für ihre Suppe, weshalb sich diese immer größerer Beliebtheit erfreut. Es gibt nur ein Problem... die Spezialzutat ist Menschenfleisch! Das muss natürlich irgendwoher kommen. Deshalb verschwinden nach und nach immer mehr Leute, darunter ist praktischerweise auch der Schuldeneintreiber. Hinzu kommt das Buss schwere psychische Probleme hat, die im Laufe des Films immer schlimmer werden. Aufgrund dieser psychotischen Intermezzi, erfährt man immer mehr über die Hintergrundgeschichte von Buss. Dann verliebt sie sich ausgerechnet noch in einen Studenten, dessen Freund sie getötet und zu Suppe verarbeitet hat. Als dieser so langsam anfängt Wind von Buss’ Machenschaften zu bekommen wendet er sich von ihr ab, wodurch sie endgültig außer Kontrolle gerät...

Als nächstes Opfer wählt sie sich dann die neue Freundin des Studenten aus. Dieser versucht Buss dann im finalen Showdown davon abzuhalten...ob ihm das gelingt und wie der Film endet wird an dieser Stelle nicht verraten.

 

Dieser Film ist eine Mischung aus melancholischer Romanze und Psychohorror, der auch nicht vor extremer Gewaltdarstellung zurückschreckt (z.B. eine Szene in der einem Opfer die Finger mit Nägeln an den Boden geheftet werden). Die düstere Bildgebung unterstützt diese Szenen noch zusätzlich. Wer einen schwachen Magen hat, sollte hier besser verzichten. Da in dem Film wenig gesprochen wird, stehen hier die Bilder im Vordergrund. Diese sind gefüllt mit allerlei Symbolik, die natürlich mit der asiatischen Kultur in Verbindung stehen. Besonders die wiederkehrenden psychotischen Schübe der Hauptcharakterin sind hier sehr gut inszeniert. Wer also auf Psychohorror steht, nicht unbedingt einen linearen Handlungsverlauf braucht und mit der asiatischen Symbolik etwas anfangen kann, ist hier genau richtig.

 

Als Extras auf der DVD finden sich Behind the Scenes Material, ein Musikvideo und ein paar Trailer. Der Film ist in Deutsch oder Thailändisch in Dolby Digital 5.1 zu sehen und dauert ca. 99 min.

 

(Leserkritik: Larc)


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