Sylosis – The New Flesh
(Nuclear Blast)
Am 20.02.26 werfen Sylosis ihren neuen Langspieler auf den Markt. Da der Vorgänger „A Sign Of Things To Come“ für mich eine der besten Platten der letzten Jahre war, liegt die Messlatte natürlich sehr hoch. Stilistisch bewegt sich „The New Flesh“ im selben Fahrwasser wie der Vorgänger: Eine Mischung aus Thrash- und Death-Metal, gepaart mit Metalcore Elementen. Es fällt jedoch schnell auf, dass die Metalcore Elemente zugunsten von mehr Thrash und etwas mehr Death zurückgefahren wurden. Dadurch kommt die Platte wesentlich aggressiver rüber. Im ersten Drittel hauen „Beneath The Surface“ und „All Glory, No Valour“ direkt in die Fresse, während „Erased“ zwischendurch etwas mehr auflockert und einen guten Spannungsbogen aufbaut. Diese Struktur zieht sich durch das ganze Album, wodurch es nie langweilig wird. Allerdings wirken die ruhigeren Parts sowie das in Richtung Ballade gehende „Everywhere at once“ nicht ganz so gut, wie beim Vorgänger, da hier die Vocals meiner Meinung nach etwas überproduziert wurden. Dadurch klingen sie zu glatt und wirken nicht so authentisch. Was hingegen wieder völlig überzeugt ist, dass das komplette Album wieder ultra tight eingespielt wurde, ohne dabei mechanisch zu klingen. Wer Josh Middleton ein bisschen kennt, weiß dass er da großen Wert drauf legt und beim recording sehr pedantisch vorgeht. Selbiges gilt für den Sound. Alles ist druckvoll und definiert, keine Spur von Soundmatsch. Man bekommt hier ein richtig fettes Stück Metall geboten, dass fast auf der ganzen Linie überzeugen kann. Auch wenn für mich „A Sign Of Things To Come“ noch etwas besser ist, macht „The New Flesh“ ebenfalls mächtig Laune.
(Larc)































































































