Witch – The Hex Is On…And Then Some
Lost Realm Records
Ein Kapitel im großen Buch der Wiederveröffentlichungen können WITCH aus L.A. für sich beanspruchen, denn der überschaubare Backkatalog der Band wird nun schon zum dritten Mal neu aufgelegt. In den rund 5 Jahren während der ersten Inkarnation brachte es die Band lediglich auf eine EP, ein Demo und eine Single und Ende der 80er war der Ofen wieder aus. Laut dem Beipackzettel haben es die Jungs damals ordentlich krachen lassen. Da standen sie in einer Linie mit den frühen Mötley Crüe und WASP, denen sie auch optisch das Wasser reichen konnten. Dazu unbedingt die frühen Bandphotos auf der Homepage auf sich wirken lassen! Die Musik schlägt ebenfalls in die gleiche Kerbe, allerdings nicht mit der gleichen Trefferquote wie bei den Frühwerken der genannten Bands. Die beiden Songs der 88er Single, sowie die späteren Demosongs klingen allerdings deutlich besser ausgearbeitet und eine ganze Ecke zahmer. Schade nur, dass „Victory Without Pain“ bei meinen Promofiles ziemlich abrupt endet. Ich hoffe, dass ist auf dem offiziellen Release nicht der Fall. Klanglich darf man hier keine großen Glanztaten erwarten. Die EP klingt wie Eigenproduktionen der frühen 80er halt klangen und das andere Material besteht zum Großteil aus ordentlichen Demoaufnahmen. Die Songs wachsen durchaus nach einigen Durchläufen und Fans von WASP, Crüe oder Keel sollten diese Compilation ruhig mal anchecken. Zur Info: Es gab in den letzten Jahren schon zwei Compilations der Band. Diese hier ist identisch mit der gleichnamigen Veröffentlichung von FnA Records von 2011. Im Line Up finden sich auch ein paar Überschneidungen mit Leatherwolf, deren Mitglieder seit der Reunion der Band immer mal wieder bei Witch auftauchen. Und sogar Betsy von Bitch stand in den 2000ern mal für einige Zeit am Mikro.
(Schnuller)
































































































