Konfession – Im Baumdunkel des Äthers
(Into Endless Chaos Records)
Auch wenn der Bass dank der Live-Aufnahme schön knarzt und die Produktion urtümlich daherkommt, fällt es schwer, diesem Album 45 Minuten lang zu lauschen. Warum? Weil die vier Österreicher über die sechs Nummern ihres zweiten Albums hinweg nie zu einem eigenen Sound finden. Klar, der gemeinsame Nenner ist stets Heavy Rock und früher Black Metal, doch mal versucht man, langsam Atmosphäre aufzubauen, dann groovt man wieder locker vor sich hin. Eine einheitliche Marschrichtung – abgesehen davon, dass sich alles im Midtempo abspielt – ist nicht wirklich erkennbar.
Zudem ziehen sich die Kompositionen des Quintetts. Dadurch wirken die Stücke, die teilweise auch durch stimmungsvolle Soundschnipsel eingeleitet werden, mit zunehmender Spielzeit leider immer beliebiger. Das gilt für „Roaming Winter Spirit“ ebenso wie für „Hercynian Forest Mass“.
Am Ende bleibt nur ein ratloses Schulterzucken. Warum sollte man sich mit diesem Album auseinandersetzen, wenn es da draußen genügend andere gibt, die über jede einzelne Minute fesseln?
(Manuel)
https://konfession-iec.bandcamp.com/album/im-baumdunkel-des-thers
































































































