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Onslaught_VI.jpgOnslaught – VI

AFM-Records

 

“Killing Peace” war 2007 das großartige Comebackalbum einer der wenigen Thrash Bands aus England. Bis die Jungs aus Bristol „Sounds Of Violence“ nachschoben, vergingen zwar noch einmal satte 4 Jahre, aber immerhin konnte der Standard des Vorgängers locker gehalten werden. Nun legen Onslaught mit „VI“ ihr drittes Album, seit der Reunion vor. Nachdem Onslaught in ihren Anfangstagen auf jedem Album einen neuen Sänger und damit eingehend auch eine stilistische Änderung präsentierten, ist seit der Reunion Konstanz eingekehrt. Am Mikro steht immer noch Sy Keeler, der auch den `86 Klassiker „The Force“ eingebrüllt hat und „VI“ schlägt in die gleiche Kerbe, wie die beiden vorherigen Alben. In meinen Ohren sind Onslaught heutzutage sogar die besseren Exodus. Die Briten schaffen wiedereinmal spielend den Spagat zwischen brutalen Thrash Attacken ( Chaos is King; Enemy Of My Enemy), walzenden Midtempo Stücken (Children Of The Sand) und lupenreinen Fistbangern (66’fuckin’6; Cruci-Fiction). Die große Stärke von Onslaught sind nach wie vor die simplen, aber supereffektiven Riffs, in Kombination mit fiesen Vocals und Lyrics. Auch wenn, wie in „66’fuckin’6“, ganz tief in die Klischeekiste gegriffen wird, passt hier alles zusammen. Der Song ist für mich die Hymne des Jahres. Hier können sich Exodus in Sachen Effektivität eine oder zwei Scheiben abschneiden. Zudem Sy Keeler wesentlich fieser brüllt, als Exodus-Frontassel Rob Dukes. Six, Six, Fuckin’ Six!!!

 

(Schnuller)

 

http://www.onslaughtuk.com/


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