Aktuelles Magazin

Totentanz on
Totentanz Magazin bei Facebook

Free PDF 

Aktuell sind 381 Gäste und keine Mitglieder online

Exodus_BloodInBloodOut.jpgExodus – Blood In Blood Out

Nuclear Blast Records

 

Der Rausschmiss von Rob Dukes bei EXODUS, kam scheinbar nicht nur für ihn selber ziemlich überraschend, auch Presse und Fans hatten damit nicht gerechnet. Das Zetro Souza seinen alten Platz wieder einnimmt, ist nur die logische Konsequenz. Unterm Strich lag es aber auch am Songmaterial der drei Dukes-Alben, das EXODUS in den letzten Jahren einen schweren Stand hatten. Das Songmaterial war größtenteils zu zerfahren und unnötig in die Länge gezogen. Mit der Rückkehr von Zetro hat sich auch dieses Manko wieder (fast) relativiert. Zwar überschreiten immer noch die Hälfte der Songs die 6-Minuten Marke, insgesamt wirkt „Blood In Blood Out“ aber wesentlich leichter zugänglich. Mit über 60 Min Spielzeit bei 11 Songs, hätte man ruhig ein paar Riffs oder auch 1-2 Songs streichen können.

Mit „Black13“ und „Blood In Blood Out“ fängt das Album sehr stark an. Vor allem der Titelsong haut schön schnörkellos auf die Zwölf. „Collateral Damage“ fetzt mit schönen Doublebass Attacken durch die Ohren und „Salt The Wound“ (inklusive Kirk Hammet Solo) gibt erst mal Zeit, um etwas aufzuatmen. Das folgende „Body Harvest“ haut zwar wieder ordentlich ins Mett, verliert aber durch den etwas zu lang geratenen Mittelteil an Durchschlagskraft. „BTK“ überrascht mit einer kleinen Harmonie von Souza im Refrain, ist aber auch mit knapp 7 Minuten etwas zu lang geraten. Das EXODUS auch noch etwas melodischer riffen können, zeigt sich in „Wrapped In The Arms Of Rage“, das schon fast an den grandiosen Demo Song „Death Row“ erinnert. Zum Ende verstricken sich Gary Holt und Konsorten doch etwas in den eigenen Riffs, wie man es von den letzten Alben kennt. Im abschließenden „For The Worms“ wird teilweise noch mal mächtig aufs Gas getreten und auch „Honor Killings“ bricht tierisch schnell aus den Boxen. An das starke Eröffnungsdoppel kommen die Songs aber nicht mehr ganz ran. Das ist natürlich meckern auf hohem Niveau, aber wenn es beim nächsten Album noch etwas straffer wird, isses wieder richtig geil. Immerhin ist mit dem Titelsong mal wieder ein geiler Ohrwurm auf  dem Album.

 

(Schnuller)

 

http://exodusattack.com/


Musik News

Live Reviews

Movie News