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Battlesword - Banners Of DestructionBattlesword - Banners Of Destruction

(Eigenproduktion)

 

Battlesword sind Amon Amarths Brüder im Geiste. Im Sound der Formation hat sich mehr als eine Parallele zu den schwedischen Wikingern eingefunden. Geht ja auch in Ordnung, denn ein Patent auf martialischen Stampf-Groove mit prägnanten, melodischen Leads gibt es ja nicht.

So donnert „Banners Of Destruction“ ebenfalls gewaltig und schwertschwingend voran. Fans der Schweden werden sich deshalb auf Anhieb wohl fühlen.

Doch Battlesword teilen mit den Skandinaviern noch mehr als nur die klanglichen Parallelen. Sie teilen sich das Problem, im eigenen, festgesetzten Sound auf der Stelle zu treten. Vollkommen innovationslos bleibt den zwölf Nummern nichts als ihre Death-Metal-inzestiöse Urgewalt, die sich permanent dreht, wiederholt und selbst kopiert. Einzelne, als Impulse getarnte Versuche, den in sich verschlossenen Sound aufzubrechen (wie etwas traditionelle Heavy-Riffs, Tempovarianten etc.), wirken mühevoll und verkommen eher zum Selbstzweck als zur echten Abwechslung.

 

Wer sich mit einem stumpfen Schwert zufrieden gibt, dem wird „Banners Of Destruction“ gefallen. Effektiv ist so ein ungeschliffenes Schwert ja auch.

Die scharfen Waffen werden jedoch woanders geschmiedet. (Nein, in Schweden auch nicht. Das letzte Schwert von Hegg & Co ist noch sumpfer...).

 

(Michael)

 

www.Battlesword.de


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