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Minotaurus – InsolubilisMinotaurus – Insolubilis

(Limb Music)

 

„Insolubilis“ - der Name ist Programm. Der Titel bedeutet so viel wie unauflöslich, unstreitig, unwiderlegbar. Im Grunde also ein Synonym für die Band, die nach abermaligen Besetzungswechseln unumstößlich an ihrer Vision festhält und ihr inzwischen fünftes Full-length-Album im 22. Jahr (!) nach Gründung veröffentlicht.

 

Nachdem „The Call“ zuletzt mit ungewohnt harten und ruppigen Momenten überraschte, geht „Insolubilis“ wieder einen Schritt zurück und lässt den ruhigeren, folkigeren Anteilen wieder deutlich mehr Raum. Eine metallische Abrissbirne wie „Chains Of Captivity“ wird man diesmal nicht finden. Dafür präsentiert „Insolubilis“ die Band aber so homogen und ausgewogen wie noch nie.

In Punkto Gitarrenarbeit hat man eine weitere Schippe draufgelegt, wie man z.B. beim (traditionell starken) Eröffnungs-Song „Preacher Show Me The Way“ hervorragend nachhören kann.

Langjährige Fans dürften sich vor allem über „Legend“ freuen. Dieser Song ist eine witzige Hommage an viele eigene Songtitel. Auch der Titelsong, das mit Maiden-Galopp-Basslinie und Melodien garnierte „Only A Dream“ und das von E.A. Poe-inspirierte „The Haunted Palace“ dürfte bei vielen Anhängern hoch im Kurs stehen.

Mein persönliches Highlight ist jedoch das nachdenkliche „Davy Jones´ Locker“ mit seinem melancholischen Refrain und dem tollen Solo.

Großes Lob gebührt auch Sänger Olli, der hier in der Summe seine bisher beste Performance am Mikrofon abliefert!

 

Gekrönt wird „Insolubilis“ von der tollen Produktion (erneut von Rolf Munkes) und dem bisher besten Artwork (Sebastian Jerke)!

 

Glückwunsch zum bisher besten Minotaurus-Album!

 

PS: Wer jetzt noch Goethes Fischer entdeckt, hat besonders gut zugehört…

 

(Michael)


 http://www.minotaurus-metal.com


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