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totentanz nr. 29

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Witt – RübezahlWitt – Rübezahl

(Vital/Believe/Soulfood)

 

Joachim Witt ist sicherlich noch immer einer der unterbewertetsten Künstler Deutschlands. Aber damit dürfte sich der heute 69-jährige mittlerweile abgefunden haben. Und Witt gibt noch längst keine Ruhe. Seinem mit der „Bayreuth“-Reihe kreierten Stil bleibt er seit über 20 Jahren treu, variiert diesen jedoch mal in einem ruhigeren Album („Ich“) oder einem elektronisch-tanzbaren Manifest („Neumond“). Das neueste Werk „Rübezahl“ wurde wie die beiden Vorgänger durch Crowdfunding finanziert und auf Witt’s eigenem Label Vital veröffentlicht. Auch hier wird klar, dass sich das Urgestein nicht in künstlerische Belange reinreden lässt. Als Partner fungiert dieses Mal Lord Of The Lost-Frontmann Chris Harms mit dem ein wahres Hitgewitter entstanden ist. Zwar mag ein kommerzieller Überflieger wie „Die Flut“ fehlen, dafür sind mit „Dämon“, „Eis und Schnee“ oder „Leben und Tod“ haufenweise eingängige Ohrwürmer am Start. Daneben darf es mit „Mein Diamant“ auch mal balladek zugehen. Höhepunkt bildet für mich das mächtige „Quo Vadis“ mit seinem packenden Refrain. So gehört „Rübezahl“ letztendlich zu den stärksten Witt-Veröffentlichungen und sollte all jenen empfohlen sein, die auf anspruchs- und kraftvolle deutsche Musik mit intelligenten Texten abfahren.

 

(Hansy)

 

http://joachimwitt.de/

 


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