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HatefulAgony_Plastic.jpgHateful Agony – Plastic Culture Pestilence

Violent Creek Records

 

Der Thrasher-Orden am silbernen Bande (zerdrückte Bierbüchse an einer silbernen Klokette) gebührt HATEFUL AGONY Drummer Tom, der seine Band seit Ende der 90er stur durchzieht. Trotz dauernder Besetzungswechsel hat es Tom mit HATFUL AGONY mittlerweile auf sechs Alben gebracht, wobei das Line Up seit dem letzten Album „Forward Into Doom“ (2012) zweimal (!) komplett durchgewechselt wurde. Am Sound und der Ausrichtung der Band hat sich allerdings nichts geändert. Es regiert immer noch Old-School Thrash, der durchaus in Richtung Demolition Hammer schielt und einen charmanten Rumpel-Faktor nie abgelegt hat. Wer mit den bisherigen Alben des Münchner Thrash-Geschwaders Spaß hatte, darf also bedenkenlos zugreifen. Der Albumtitel ist natürlich keine leer Worthülse. Auf „Plastic Culture Pestilence“ wurde nichts digital nachbearbeitet, trotzdem knallt das Album ordentlich. Das neue, noch recht junge, Gitarrengespann liefert den passenden Riff-Teppich zum deftigen Geprügel, auf das Gitarrist Richie leicht hysterisch Gift und Galle spuckt. Auch ein paar Gastmusiker konnten HATEFUL AGONY gewinnen. Neben Chris Zenk (Erosion/Minotaur) und Burkhard Schmitt (Hate Squad) hat man auch Andre Grieder (Poltergeist) für ein paar Gastvocals vor das Mikro gezerrt. Etwas zu mäkeln gibt es höchstens an diversen sehr gewagten Breaks, die selbst den geübten Headbanger aus dem Rhythmus bringen könnten, der Hörgenuss wird dadurch allerdings kaum geschmälert.

 

(Schnuller)

 


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