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totentanz nr. 29

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Bloodbound – Rise Of The Dragon
(AFM)

 

Da ist sie die neue Bloodbound, die Band, die einen guten Start hinlegte, mit ihrem sechsten Album eine Mega Brett ablieferte, nur um danach einen Kurswechsel hinzulegen, Elemente von erfolgreicheren Bands zu integrieren und damit als „OK-Abklatsch“ durchzugehen. „Rise Of The Dragonempire“ macht dann leider genau da weiter. Ich habe keine Ahnung ob die Band jetzt wirklich an Fans gewinnen konnte, ich weiß nur, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin. Hier stehen die Keyboards gleichwertig neben den Gitarren und die Drums werden meist in einem typischen, zwar zum Kopfnicken einladenden, aber auch sehr auf Nummer sicher gehenden Rhythmus gespielt. Sabaton, Battle Beast, ein wenig Powerwolf, ganz selten mal Rhapsody oder auch mal Freedom Call ( "Blackwater Bay", hallo Chris) und durch den Gesang noch ein wenig Bloodbound.
Natürlich hatten Bloodbound wie alle anderen Bands eben auch, nie das Rad neu erfunden, aber sie spielten „ihren“ Power Metal immer besser bis hin zum Album „Stormborn“ und hätte in dem Gerne wirklich die Spitze verdient. Stattdessen klammert man sich an Mainstream Bands und setzt hier alle Hoffnung rein?
Sorry, auch wenn wirklich jeder einzelne Song wiedererkennungswert und gute Melodien parat hat, die Parallelen zu den Erfolgsträgern sind zu krass und das Ganze kommt mit dem Keyboard Kleister zu gewollt rüber. Leider.
Wer die oben genannten Bands vergöttert und nicht genug von diesem Stil bekommt, bitte schön, das hier sollte euch gut reinlaufen. Ich bin leider immer noch zu enttäuscht über den Stilbruch, der in meinen Augen sowas von unnötig war. Meine Hoffnung liegt dann (wieder mal) auf der nächsten Scheibe.

 

(Röbin)

 

http://www.bloodbound.se/


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