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Bloody Brotherhood - Don't Break The CircleBloody Brotherhood - Don't Break The Circle

(Dead Sheep Productions)


Die Old School Death Metaller BLOODY BROTHERHOOD aus Gipuzkoa im Baskenland, veröffentlichten kürzlich ihren zweiten Studiokadaver "Don't Break The Circle". Gegenüber ihrem 2015er Debüt "Ritual of Blood" und der 2017er Split "Alliance for Death Domination" mit KARONTE zeigen sich die Spanier, die sich 2011 formierten, deutlich gereift. Zu einem infernalischen Triumvirat gesundgeschrumpft, spielt man sinistren, überwiegend schnellen Old School Death Metal, der sich sowohl in härteren Bereichen, als auch gerne mal in doomigen Gefilden tummelt. Sänger und Gitarrist Nargalu nennt sich nun Imanol, Basser Camps bleibt Camps, Gun-Machine Hammer steht nun als Juan im Booklet und der ehemalige Sänger und Gitarrist Baalzemon Phobos ist ganz raus aus dem BLOODY BROTHERHOOD Kader.

 

Mit ihren, gerade für Old School Death Metal ungewöhnlich langen Songs ("Behind the Sacrifice" kommt immerhin auf 09:16 Minuten), die jedoch keinerlei Gefahr laufen langweilig zu werden, steuern die spanischen Totengräber in über einer Stunde Laufzeit jegliche Geschwindigkeitsbereiche an. Das rohe, finster röchelnde Grunting von Fronter Imanol schließt die Gesangsparts ihres ex-Sängers Baalzemon Phobos mit ein. Dessen Gitarrenparts kann er natürlich nicht komplett ausfüllen. Das macht aber nichts, denn das ist bei derart einfach gestricktem, aber effektivem und technisch alles andere als uninteressanten Death Metal, wie ihn die drei Basken aktuell zocken auch gar nicht mehr nötig. Mit ihrem authentischen Old School Sound verbreiten BLOODY BROTHERHOOD eine raue und grobschlächtige, wechselhafte Stimmung die mir sogar noch mehr zusagt, als die ihrer älteren Veröffentlichungen. BLOODY BROTHERHOOD - BandSchartiges, aber eingängiges Riffing, wummernder Bass, rasantes, vielseitiges Schlagzeugspiel und roher, ranziger Gesang sind die Eckpfeiler der spanischen Death Metal Armada, die grob in Richtung Florida Death Metal abzielt, aber durchaus schon mal schwedisch eingefärbte Züge annimmt. Das ordentliche Gebolze ist in seiner diabolischen Simplizität einfach nur als genial zu bezeichnen.

 

"Don't Break The Circle" klingt absolut ungeschönt und wie in einem einzigen Take aufgenommen, dennoch muss man hier von einer wirklich astreinen Aufnahme sprechen, die jegliche Instrumentierung, wie auch den Gesang differenziert und ausgewogen wiedergibt. Auch die vielschichtigen Arrangements, sowie das häufig eingesetzte, schräge und disharmonische Gitarren-Looping sind immer wieder auf niveauvolle Weise verarbeitet worden. Zählt man dann das jeweils instrumentale "Intro" und "Outro" mit, kommt man so auf insgesamt zwölf räudige Tracks mit einer Gesamtlaufleistung von über 64 Minuten. "Don't Break The Circle" is straightforward & pure fucking Old School Death Metal in the mood of late 80ies and early 90ies! Also genau das Richtige für Fans der älteren Veröffentlichungen von VOMITORY, ASPHYX, DISMEMBER, DEICIDE, OBITUARY oder DEATH.


(Janko)

www.facebook.com/bloodybrotherhood

 

 

Checkt "Into the Darkness" hier:

https://youtu.be/_XTqN6FZ6vg


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