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Thorondir – Des Wandrers Mär
(Trollzorn)

 

Betrachtet man das Cover des dritten Albums der bayrischen Kapelle Thorondir, könnten an auch zunächst denken es handele sich um ein Power Metal Album. Aber auch zu dem Pagan Style passt dieses Bild und somit ist es nicht deplatziert. Leider nervt der eidimensionale „Gesang“ von Kevin, da dieser zwar durchaus vom Keif in den Growlen mal zu wechseln vermag, aber das ist schon gefühlt 1254-mal gehört worden und monoton bleibt eben monoton. Instrumental sieht das etwas anders aus. Da gibt es durchaus interessante Momente, etwa im Mittelteil bei „Dunkle Zeichen“ das Gitarrenspiel, welches jetzt zwar nicht hochindividuell, aber dennoch schön dramatisch geraten ist. Was aber dann wiederum vom Keifgesang in den Hintergrund gedrängt wird, welcher eben eintönig über das gesamte Album verteilt ist. Die am Schluss des Tracks auftauchenden Männerchöre dienen zwar auch der Abwechslung, könnten aber weitaus besser und somit dramatischer in Szene gesetzt werden.
„Das Totenheer von Barathir“ ist auch so ein Beispiel. Stimmiger Einstieg, guter Midpart, aber zwischendurch 0815 Geschrammel und Gekeife. Das ist so eintönig, dass es schon anfängt zu nerven obwohl die anderen Parts durchaus was hermachen könnten. Vielleicht sollte die Band mal über einen externen Produzenten nachdenken und am Gesang auf jeden Fall einige Nummern mehr bieten, dann könnte da was Gutes bei rum kommen.
Vielleicht gibt es ja die Zielgruppe, die nicht so genervt ist wie ich vom typischen Schrubb-Keif-Black-Gedöns? Bestimmt, ich zieh es mir nicht öfter rein. Schade um die guten Ansätze.

 

(Röbin)

 

https://thorondir.de/


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