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Meshiaak-MOAM.jpgMeshiaak – Mask Of All Misery

Mascot Records

 

Mit ihrem 2016er Debut „Alliance of Thieves“ haben die Australier MESHIAAK ein ziemlich cooles Album abgeliefert, das sehr geschickt modernen Thrash mit Bay Area Einflüssen und Modern Metal vermischt hat. Letzteres bezog sich hauptsächlich auf die Melodieführung der Vocals, die oft mit cleanen, sehr eingängigen Parts punkten konnten. Auf „Mask of all Misery“ bleiben MESHIAAK dieser Linie treu, setzen allerdings verstärkt auf Melodien und ruhigere, mit Keyboards unterlegte, Parts. Die Gitarrenarbeit ist erste Sahne und überzeugt nicht durch stumpfes Stakkato-Riffing, sondern überrascht regelmäßig mit starken, eingängigen Riffs und vor allem mit erstklassigen Leads, die nicht selten in Arch Enemy-Regionen vorstoßen. Der kleine Haken an „Mask of all Misery“? Schnelle Nummern sind leider absolute Fehlanzeige, denn alle Songs bewegen sich im meistens mittleren Tempo. Trotzdem ist das Album abwechslungsreich und vor allem Frontmann Danny Tomb setzt mit seinen tollen und variablen Vocals Akzente am laufenden Band. Einige Songs könnte man gar als Emo-Thrash bezeichnen, was hier nicht negativ ausgelegt werden soll, denn die Mischung ist sehr gelungen und setzt sich gut in den Gehörgängen fest. Vor allem die ruhigen Stücke „Bury The Bodies“ und „Doves“ sind große Hookmonster. Bei ein oder zwei Songs hätte man den Gaul aber mal ordentlich von der Leine lassen können, was „Mask of all Misery“ noch mehr Abwechslung verliehen hätte. Unterm Strich haben MESHIAAK hier aber ein starkes zweites Album abgeliefert, was Songs der Marke „City of Ghosts“, „Face of Stone“ oder „In the Final Hour“ zweifelsfrei beweisen.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/meshiaak/

 


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