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Ronnie James Dio – Rainbow in the Dark – Die AutobiografieRonnie James Dio – Rainbow in the Dark – Die Autobiografie

(IP Verlag)

 

Endlich gibt es die Biografie des großartigen Sängers Ronnie James Dio, der 2010 diese Welt verlassen hat aber ein großes musikalisches Erbe hinterlässt! An seinem Buch hat Ronnie jahrelang gearbeitet, fertiggestellt wurde es nach seinem Tod von seiner Frau und Managerin Wendy Dio sowie seinem Journalisten Kumpel Mick Wall.

Wir erfahren viel über die Kindheit des legendären Sängers und über seine ersten musikalischen Schritte als Bassist und schließlich Sänger in Rock´n Roll Bands. Die Beatles und Elvis – das waren frühe Einflüsse für Dio und seine Mannen. Natürlich gab es Partynächte mit Drogen und Alkohol und jeder Menge verrückter Begebenheiten – ich sag nur Mafia Verwechslung, haha. Dann kam es endlich zu Ronnie´s erster größerer Band Elf, mit der auch Platten aufgenommen wurden – protegiert von Deep Purples Roger Glover, der großen Gefallen an Elf fand.

Deep Purple – da spielte natürlich auch der legendäre und launische Ritchie Blackmore, und als der ausstieg um Rainbow zu gründen schnappte er sich Dio als Sänger. Plötzlich spielte Ronnie in der Champions League und genoss den Ruhm. Mit Ritchie erschuf er Hymnen für die Ewigkeit, doch der Maestro an der Gitarre wollte auch unbedingt den Erfolg in den USA, dort waren Rainbow aber nur in mittleren Erfolgsgefilden, im Gegensatz zum Rest der Welt. Blackmore wollte also kommerzieller, radiotauglicher werden und somit kam es zum Zerwürfnis mit Dio.

 

Doch lange sollte der kleine Mann italienischer Abstammung nicht arbeitslos sein, denn Tony Iommi und seine Black Sabbath hatten sich gerade von Ozzy Osbourne getrennt und suchten Ersatz. Da kam Dio gerade recht und erneut wurden Meilensteine erschaffen. Doch auch in dieser Band hielt es Dio nur ein paar Jahre da sich Probleme mit Tony und Geezer auftaten. Es kam erneut zur Trennung.

 

Jetzt setzte Ronnie alles auf eine Karte, denn hatte die Schnauze voll von egozentrischen Bandleadern. Unter dem Namen Dio stellte er seine eigene Band zusammen mit ihm selbst als Boss! Einen Solo Vertrag hatte er schon in der Tasche und somit konnte „Holy Diver“ kommen. Das legendäre Debut das hammermäßig einschlug! Im Sommer 1986 war er am Ziel seiner Träume – Headliner im New Yorker Madison Square Garden! Und da endet das Buch….

 

Man kann nur hoffen das es eine Fortsetzung geben wird, denn Dio hat ja noch so viel erlebt, Solo und auch wieder vereint mit Tony Iommi. Dieser (hoffentlich) 1. Teil ist aber schonmal saugut und macht Laune. Witzige aber auch tragische Stories aus dem Leben des Sangesgottes! Sehr gut geschrieben, absolut unterhaltsam. Nach den schon sehr gelungenen Bios von Bruce Dickinson und Rob Halford kommt jetzt Dio mit seiner starken Geschichte – Go and get it!

 

224 Seiten, 42 Abbildungen, Sprache: Deutsch, Verlag: www.ip-verlag.de

 

(Arno)


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