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Alan Parsons - The Neverending Show: Live in the NetherlandsAlan Parsons - The Neverending Show: Live in the Netherlands
(Frontiers)


In den vierzehn Jahren ihres Bestehens von 1976-1990 haben sich Alan Parsons Project von den Bühnen dieser Welt ferngehalten und sich auf das Schreiben unvergesslicher Songs und die Studioarbeit konzentriert. Wie schön, dass Alan Parsons, der später ohne Partner Eric Woolfson weitermachte, diesen Umstand änderte und bis heute Konzerte und Tourneen spielt. Der Mitschnitt hier wurde im Mai 2019 in Utrecht aufgenommen und bietet eine Setlist aus unsterblichen Klassikern wie „Old and Wise“, „The Raven“, „Eye in the Sky“ (beide als Medley) oder „Time“; es sind aber auch neuere Nummern vertreten, so etwa „One Note Symphony“ (das hier als Opener fungiert) oder das wunderbare „I Can’t Get There From Here“, beide vom 2019 erschienenen „The Secret“. Die anfänglich vielleicht aufkommende Überzeugung, dass man es angesichts einer etwas routiniert wirkenden Darbietung der ersten Songs, einem in den Hintergrund gemischten Publikum und doch sehr sparsamen Ansagen mit einem soliden, aber wenig aufregenden Live-Album zu tun hat, kann man getrost wieder vergessen, denn die schiere Musikalität, die hier zelebriert wird, zieht einen nach und nach unweigerlich in Bann und lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los. Das hängt nicht nur am über jeden Zweifel erhabenen Songmaterial, sondern auch an einer perfekt abgestimmten Dramaturgie, ausgefeilten Neuarrangements, einer Bandbreite von Gastsängern und einer alles durchdringenden Leidenschaft, die nicht nur ruhigere und getragene Nummern („Limelight“) und Instrumentals („I Robot“, „Luciferama“) veredelt, sondern auch für die richtige Dynamik bei den lebhafteren Songs sorgt, wie man etwa am komplett abgefahrenen Gitarren/Saxophon-Duell bei „Psychobabble“ gut sehen kann. Auch der Sound lässt keine Wünsche offen, und alles andere als eine glasklare Produktion wäre bei Soundtüftler Parsons ja auch eine Überraschung gewesen. Besser geht es einfach nicht!


https://alanparsons.com


(Torsten


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