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Mit ihrem ersten vollen Album „Totenzug – Festering Peregrination“ hauen uns die Musiker von Nekrovault aus Deutschland einen pechschwarzen Death Metal Monolithen um die Ohren. Das wirklich interessante Album und alles Drumherum waren für uns Grund genug als Totentanz mal in den Totenzug zu steigen. Am Steuer: Schlagzeuger „V“.

 

1.) Hi Leute! Gratulation zum Album, gefällt mir gut! Da ihr zum ersten Mal im TT auftaucht würde ich am Anfang erstmal um eine bisschen Band Historie bitten….

 

V.: Danke für „Blumen“ und Danke für Dein Interesse! Nekrovault wurden Anfang 2017 von P. und mir gegründet, um unserer persönlichen Vision von dunklem Death Metal nachzukommen. Wir haben einfach versucht zurück zu unseren „schwarzen“ Wurzeln zu kehren und Musik zu erschaffen, die wir selber gerne hören würden und ohne uns zu limitieren. Mit SS. haben wir gegen Ende 2017 einen wahnsinnig talentierten Gitarrist dazu gewonnen, welcher u.a. Mitbegründer von SacroScum  ist, der zu unserem Debut Album richtig von der sprichwörtlichen Leine gelassen wurde und den Großteil komponiert und konzipiert hat. Mit unserer Gitarristin S. wurde schließlich das Line-Up abgerundet, so dass wir Anfang 2018 das erste Mal live in Erscheinung treten konnten und unsere EP „Obscure“ veröffentlichten. Im Dezember 2018 folgte dann unsere „Cursed By Ascended Darkness“ 7“. Die Aufnahmen für unser Debut Album starteten im Herbst 2019 und zogen sich bis Januar 2020 und somit können wir jetzt unseren „TOTENZUG“ antreten…!

 

2.) Stilistisch würde ich euch im Death Metal mit Anleihen von Black & Doom einordnen. Wie seht ihr das bzw. wie würdet ihr euren Sound beschreiben?

 

V.: Grundsätzlich wollen wir einfach eine sehr sinistre Form von Death/Black Metal erschaffen. Wir versuchen einfach verschiedene Einflüsse zu verarbeiten, dass letztlich NEKROVAULT dabei raus kommt. Im Bezug auf unser Debut Album würde noch „brachial“ und „Walze“ bezüglich Soundbeschreibung sehr gut passen!

 

3.)  Ihr habt schon mit Bands wie Chapel of Disease oder Necros Christos Live gespielt und gehört vielleicht auch zu den neueren Death Metal Bands die sich etwas vom Old School Vibe ala Obituary/Death loslösen und auf eine Art düsterer und schwärzer ankommen. Ich würde da auch Triptykon nennen….liege ich ungefähr richtig?

 

V.: Triptykon ist ein absolutes Stichwort! Unser Gitarrist SS. ist absoluter Triptykon/Celtic Frost „worshipper“. Die Haupteinflüsse für unseren Gitarristen zu den Kompositionen waren u.a. Celtic Frost und (wenig überraschend) Morbid Angel. Und ja, wir wollten uns bewusst von der, in unseren Augen übersättigten, Death Metal Szene etwas lösen. Wir haben einfach versucht dem ganzen unsere persönliche Auffassung von etwas mehr „Schwärze“ bzw. „Finsternis“ zu verleihen und  in einen brachialen und walzenden Sound zu packen.

       

4.) Kommen wir zu eurem neuen, ersten Album. Sind die Songs darauf alle komplett neu oder sind auch Stücke von eurer EP & 7“ dabei?

 

V.: Es wurden keine Songs für unser Debut Album „recycelt“. Alle Songs sind neu komponiert worden.

 

5.) Könnt ihr ein bisschen was zu den Texten sagen, was genau ist z.B. mit dem Totenzug gemeint?

 

V.: Das Album hat unser Gitarrist SS. konzipiert und zum Großteil stammen die Texte auch von Ihm. Er wollte den textlich und visuell gelegten Grundstein der Vorgänger aufgreifen, aber ein bisschen Weg von der bloßen „Necromanten-Thematik“ kommen. Somit wurden düstere und finstere Geschichten aus unserer Region aufgearbeitet, was letztlich dann auch Hand in Hand mit Seiner Idee für das Artwork ging. Der Überbegriff für Ihn war eine Art „vergöttlichter Tod“, der Sepulkrator, welcher durch den Monolith auf dem Cover verbildlicht wurde, auf den der Totenzug (aus einer lokalen Sage) unausweichlich zumarschiert.

 

6.)  Ihr habt ein klasse Albumcover von Misanthropic Art am Start. Wie kam es dazu?

 

V.: Wie bereits erwähnt hat unser Gitarrist SS. das Album konzipiert und hatte auch die Idee für die visuelle Umsetzung eben. Er wollte eine Verbildlichung des Monolithen Motiv, gepaart mit diesem ungewöhnlichen lila, was auf manchen Versionen von „De Mysteriis Dom Sathanas“ zu finden ist, dass etwas Bedrohliches und Mystisches hatte. Der Stil von Chris, Misanthropic-Art, hat letztlich einfach am besten zu Seiner Vorstellung vom Album gepasst.

 

7.)  Habt ihr schon erste Reaktionen zum Album bekommen?

 

V.: Es sind bis jetzt noch nicht sehr viele Reaktionen von außen zu uns durchgedrungen. Aber die wo wir erhalten haben, waren durchweg positiv. Wir sind sehr gespannt, was nach dem offiziellen Releasetermin noch alles passiert.

 

8.) Wie war euer Gig auf dem Partysan 2019 und gibt es schon interessante Bookings für 2020?

                                

V.: Der Auftritt beim Party.San 2019 ist uns auf jeden Fall gut in Erinnerung geblieben. Allerdings hüllt sich, wie bei uns live sowieso üblich, der Rest dieses Wochenendes in „dichtem “ Nebel, haha! Für 2020 haben wir auch schon einige interessante Konzerte geplant. Zum einen steht am 27.03.2020 unsere Releaseshow an, welche wir auf dem „Braincrusher Festival“ in Hirschaid/Bamberg spielen werden. Desweiteren stehen diverse Festivals an, wie z.B. das „Urtod-Festival“ und das „Masters of the Unicorn“ Festival. Alle anderen und zukünftigen „live Aktivitäten“ werden wir in nächster Zeit auf unserer „soziale Medien“ Seite präsentieren.

 

9.) Welches waren eure Top Album Faves der letzten Monate?

 

V.: Gute Frage, was in letzter Zeit immer wieder auf dem Plattenteller bei mir rotiert…egal ob alt oder neu…ist folgender „Ohrenschmaus“:  Caronte – Wolves of Thelema, Midnight – Rebirth by Blasphemy, Dakhma – Hamkar Atonement, Knokkelklang – Jeg Begraver, Hagzissa – they ride along, Darkthrone (alles bis zur „The Cult is alive“), Sanhedrin – The Poisoner, u.v.m, …

 

10.) Am Schluss noch der obligatorische Platz für euren letzten Kommentar an die Leser………

 

V.: Vielen Dank für Dein Interesse und Support. Am 27.03.2020 werden wir Euch alle mit unserem TOTENZUG überrennen! Ugh!

 

(Arno)

 

https://www.facebook.com/Nekrovault

 

 

 

 


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