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Gates of HellGates of Hell
(I-On New Media)

 

Tomás und Marco, zwei erfahrene Auftragskiller, werden von ihrem Boss in ein verlassenes Hotel geschickt, wo dieser den Liebhaber seiner Frau vermutet und von den beiden eliminieren lassen will. Doch das riesige Gebäude birgt so manches düstere Geheimnis und was als scheinbar kinderleichter Auftrag beginnt, erweist sich als düsterer Horrortrip.

 

Bei Gates of Hell handelt es sich um einen jener Filme, die bei einem Teil des Publikums begeisterte und beim Rest ablehnende Reaktionen hervorrufen. Dem Dazwischen bietet dieser mexikanische Geisterhaus-Flick wenig Raum. Das polarisierendste Element ist zweifellos der weitestgehende Verzicht auf Schnitte. Die daraus resultierenden minutenlangen Kamerafahrten vermögen zwar technisch zu überzeugen, verursachen jedoch auch einige Längen, etwa wenn wir einem der beiden Killer bei einem schier endlosen Gang durch die Räumlichkeiten auf den Fersen bleiben. Hinzu kommen Split-Screens wenn sich die beiden trennen. Sorgt der erste Einsatz dieses Stilmittels noch für ein angenehmes Aha, weil man parallel beiden Protagonisten folgen kann, wird es irgendwann nur noch inflationär eingesetzt und bietet wenig Mehrwert.

 

Während diese beiden Punkte eher in die Rubrik „Geschmackssache“ gehören, kann es über die grundsätzliche Inszenierung eigentlich keine zwei Meinungen geben. Sämtliche Geistererscheinungen sind atmosphärisch dicht umgesetzt und wissen zu gefallen. Und auch die Action kommt beileibe nicht zu kurz. Man muss sich also wirklich auf den Film einlassen, dann hat man richtig Spaß daran. Ein Manko ist allerdings das extrem dunkle Setting, das permanent Bildelemente schluckt. Gerade in den durch Split-Screen verkleinerten Szenen ist es manchmal nahezu unmöglich, irgendetwas außer ein paar Schemen und Umrissen zu erkennen.

 

Die Blu-ray kommt im hübsch gestalteten, wenngleich nicht sonderlich handlungsrelevanten Cover und hat neben dem Trailer auch guten Sound an Bord. Das Bild leidet an den beschriebenen Problemen, da wo die Leinwand allerdings nicht schwarz bleibt, liefert es durchaus eine ordentliche Performance ab.

 

(mosher)


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