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Lilithlayingdown_NR.jpgLilith Laying Down – Nether Regions

H’art / SAOL

 

Eine Mischung aus Doom-, Thrash-, Prog- und Dark Metal klingt schon echt strange. Es umschreibt die Frequenzen von Lilith Laying Down aber recht treffend. Ich würde sogar noch eine Prise Folk mit in den Topf schmeißen. Unter dem Strich, bedeutet das, Lilith Laying Down gehen mit gemäßigtem Tempo, knackigen Riffs und einer gehörigen Priese Melancholie zu Werke. Die von mir erwähnten Folk-Elemente schlagen sich hier und da, wie am Anfang von „King Of Gods“ oder „Death Of A Norseman“, nieder. Die Jungs aus Köln haben es aber ganz gut drauf, die Songs recht flott auf den Punkt zu bringen, obwohl die 5-Minuten Grenze nur selten knapp unterschritten wird. Auch die Prog-Elemente halten sich im Rahmen, und äußern sich nicht durch große Frickeleinen, sondern eher im Arrangement oder bei einigen der vielen akustischen Passagen („You Defy“). Sänger Pavlos, auch für die Rhythmusklampfe zuständig, meistert die verschiedenen Passagen auch sehr souverän. Von den knackigen Passagen, bis zu den ganz klar gesungenen Sachen, hat er alles gut drauf, lediglich die vereinzelten Growls klingen noch etwas aufgesetzt. Einziges Manko an  „Nether Regions“ ist, das mir etwas zu oft zwischen den ruhigen und den härteren Passagen gewechselt  wird. Hinzu kommt, dass „Nether Regions“ mit insgesamt 11 Songs in 66 Minuten sehr viel Aufmerksamkeit erfordert. Keinesfalls schlecht, aber vielleicht etwas viel auf einmal. Zum reinhören würde ich aber mal die beiden Opener „Fated To Die“ und „King Of Gods“, sowie „What Lies Beneath“, empfehlen.

 

(Schnuller)

 

http://www.lilithlayingdown.de/


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